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Kirchenmusikalischer Gottesdi...
Anmeldung
| Museumsnacht 2009 |
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| Geschrieben von: Sören Wittstock | |||
| Freitag, den 02. Oktober 2009 um 22:52 Uhr | |||
Städtebund Silberberg öffnet Türen der MuseenLößnitz war mit drei Attraktionen vertreten.Am 2. Oktober fand im Städtebund Silberberg wieder eine Museumsnacht statt. Zahlreiche Besucher zog es zwischen 18 und 23 Uhr nach Lößnitz in die Heimatstube im Bürgerhaus, in den Communstollen am Steinweg und in die St. Johanniskirche. Bürgerhaus Im Bürgerhaus waren viele interessante Stücke aus der Lößnitzer Stadtgeschichte zu sehen. Der Schnitzverein stellte den historischen Weihnachtsberg aus. Herodes - ein Detail des Lößnitzer Weihnachtsberges.
Ein weiteres Detail, die Krippe im Stall.
Mehrere geschnitzte Modelle der alten Lößnitzer St. Johanniskirche (-1806) kann man bestaunen. In der Heimatstube konnte man viele historische Handwerkerinnungsladen besehen. Auch eine historische, aus reiner Seide hergestellte Innungsfahne gehört zu den Ausstellungsstücken.
Eine Innungsfahne in der Lößnitzer Heimatstube.
Der wohl berühmteste Lößnitzer Bürger; Pfarrer und Chronist Magister Gotthelf Friedrich Oesfeld. Communstollen Für die Besichtigung des Communstollens musste man zuerst einmal etwas passendere Kleidung anziehen. Stiefel, Jacke, Helm und Grubenlampe waren Pflicht. Dafür konnte man aber auch über 120m in den alten Stollen einfahren.
Das Mundloch des Communstollens.
Anno 1856 - der Communstollen der Stadt Lößnitz.
Im Lößnitzer Communstollen gibt es reichlich Eisenoxid, daher die Färbung.
Nach etwa 120 Metern - die Mitte des Stollens.
Für das leibliche Wohl war am Mundloch auch gesorgt. Der Communstollen diente der Wasserversorgung der Bergstadt Lößnitz. Zu damaliger Zeit flossen bis zu 120 Liter pro Minute aus dem Stollen. Seit die Wismut aber mehr als einen Kilometer tiefer unter Lößnitz großzügige Ablaufwege im Uranerzbergbau geschaffen hat ist die anfallende Wassermenge drastisch gesunken. Nach etwa 120 Metern kehrte man lieber wieder um, denn die Wetter wurden schlechter. Abhilfe in Form von Luftzirkulation kann nur die Öffnung des zweiten Mundloches bringen, es ist aber von einer Trockenmauer am Steinweg verdeckt. St. Johanniskirche In der St. Johanniskirche konnte man den Improvisationen an Orgel, Schlagwerk und Schlagzeug lauschen. Kantor Jens Staude, Johann Staude und Michael Mürbe beeindruckten die etwa 100 Zuhörer mit Bearbeitungen von Johann Sebastian Bach bis Louis Lefébure-Wély. Vorhandene Vorlagen wurden von Jens Staude überarbeitet, dienten aber nur als grober Anhaltspunkt, im wesentlichen wurde improvisiert.
Die Orgelempore der St. Johanniskirche zur Museeumsnacht.
Johann Staude am Schlagzeug Michael Mürbe am Schlagwerk
Ein Blick in die Reihen der Gäste. Durch die Improvisation wurde der Abend einmalig. Aber ein ähnliches Programm soll wieder einmal aufgelegt werden. Alle, die es nicht bis in die St. Johanniskirche geschafft haben, haben trotzdem die Gelegenheit sich "Orgel-Plus"- Musik für Orgel, Schlagwerk und Schlagzeug anzuhören... Reinhören?"Nach dem Läuten" . "Wer nur den lieben Gott läßt walten". "Fantasie e-moll". "Von Gott will ich nicht lassen". "Fuge d-moll". " Nun freut euch, lieben Christen g'mein". "Processional". " Vater unser im Himmelreich". "Der Mond ist aufgegangen".
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