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| Weihnachtskonzert 2010 |
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| Geschrieben von: Sören Wittstock | |||
| Sonntag, den 12. Dezember 2010 um 20:43 Uhr | |||
Weihnachtskonzert in der St.Johanniskirchekrönender Abschluss des Lößnitzer WeihnachtsmarktesWährend die alte Bergstadt Lößnitz vom Schnee berieselt wurde kamen mehrere hundert Besucher in der St. Johanniskirche zusammen um das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach zu hören.
Aus dem sechsteiligen Werk erklangen dieses Jahr die Teile 1-3. Die Solisten, die Kurrende und der Kirchenchor Lößnitz, das Blechbläserensemble Lutz Hildebrand e.V. und das Collegium Instrumentale Chemnitz unter der Leitung von Kantor Jens Staude musizierten eineinhalb Stunden Weihnacht.
Jauchzet, Frohlocket!So beginnt der erste Teil des Oratoriums. Die Geburt Jesu ist zentrales Thema. Der Eröffnungschor, der den Zuhörer direkt anspricht wird von Trompeten, Pauken, Flöten, Oboen, Streichern und Continuo begleitet. Und es waren Hirten in derselben GegendDie Nachricht der Geburt des Erlösers wird den Hirten auf dem Felde zugetragen. Dieser Teil beginnt mit der Engelsmusik die sich mit den Schalmeiklängen der Hirten mischt. Erst später erhebt ein Engel die Stimme und ruft in die Nacht "Fürchtet Euch nicht"! Herrscher des Himmels, erhöre das Lallen!Die Gute Nachricht ist angekommen und die Hirten laufen nach Bethlehem um den Erlöser anzubeten. Jedes Beten zum Allmächtigen Gott ist im Grunde wie unbedarftes Lallen - ein faszinierender Widerspruch zu der äußerst kunstvollen Vertonung dieser Worte durch J.S.Bach! ein paar Stimmen nach dem Konzert"Es war wunderschön. [...] Es gehört zur Weihnacht einfach dazu. Wir sind froh, daß es soetwas hier bei uns gibt." E.Beyer "Der Tenor war hervorragend." Chr. Staude Sehen Sie hier die Bilder von den Proben und der Aufführung.Quelle Bilder der Aufführung: L.Zulauf
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Uraufgeführt wurden die sechs Teile in Leipzig zwischen dem ersten Weihnachtsfeiertag 1734 und dem Epiphaniasfest 1735. Feierliche Eröffnungs- und Schlusschöre, die neutestamentliche Weihnachtsgeschichte, Weihnachtschoräle und Arien der Gesangssolisten prägen das Oratorium.














