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| Streitgespräch |
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| Geschrieben von: Sören Wittstock | |||
| Donnerstag, den 16. Juli 2009 um 00:00 Uhr | |||
Ende der Leipziger Disputation![]() Heute vor 490 Jahren ging die Leipziger Disputation zu Ende. Johannes Eck (eigentlich Johannes Mayer aus Eck), der Vertreter der Römischen Seite und die Reformatoren Martin Luther, Philipp Melanchton und Andreas Karlstadt stritten um die Hauptthemen Stellung des Papstamtes und der kirchlichen Lehrautorität, die menschliche Willensfreiheit im Verhältnis zur göttlichen Gnade sowie den Ablass. Das Treffen der Beteiligten 1519 auf der Pleißenburg in Leipzig war der Abschluss einer schon seit 1518 laufenden Auseinandersetzung. Eck unterstrich die Lehrautorität des Papstes und der Konzilien, wogegen Luther den Standpunkt vertrat, daß das Primat des Papstamtes nicht aus der Heiligen Schrift (sola scriptura) abgeleitet werden kann. Weder Papst noch Konzil können höchste Autorität haben, da beide fehlbar sind. Sowohl die Römische, als auch die Protestantische Seite sahen sich als Sieger des Streitgesprächs und der Bruch zwischen Rom und Lutheranern wurde manifestiert. ![]() Teile dieses damaligen Bruches wurden in der Vergangenheit überwunden. 1999 wurde die Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre unterzeichnet. Im Oktober und November erschienen mehrere Artikel zum Thema:
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