Kirche Lößnitz - Affalter informiert: Aktuelle Infos Glaubensleben Ein neues belastendes Schuljahr?
Ein neues belastendes Schuljahr? Drucken E-Mail
Geschrieben von: Gastautor   
Samstag, den 08. August 2009 um 15:00 Uhr

Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.

ein neues Schuljahr in LößnitzSo steht es im Galaterbrief 6,2.

Schön ist es, wenn man aufeinander aufpasst. Schön ist es, wenn einer nicht ausgelacht wird. Schön ist es, wenn einer dem anderen hilft. Alles das ist schön, sogar wunderschön.
Und alles das wünscht sich Jesus von uns Menschen: Gebt aufeinander Acht; lasst niemanden allein, wenn er traurig ist; lacht niemanden aus, wenn er anders aussieht oder schlecht laufen kann oder seltsame Kleidung anhat.

Einer trage des andern Last, nennt das der Apostel Paulus in einem seiner Briefe, das ist das Gesetz Christi. Kein Mensch soll nur für sich selber leben und nur auf sich selber aufpassen. Jeder Mensch, ob klein oder groß, soll auch auf andere Menschen aufpassen. Und ihnen helfen, wenn’s nötig ist. Das ist nicht immer leicht. Manchmal muss man dazu ganz schön mutig sein. Wenn einer von zwanzig anderen immer nur ausgelacht wird, braucht man Mut, um laut „Nein!“ zu sagen. Wenn eine in der Schule nicht mitkommt, muss man sich Zeit nehmen für sie – aber das ist ja nicht immer bequem. Leichter ist es oft, einfach zu sagen: „Was geht mich das an?“

Es geht mich viel an, würde Jesus jetzt sagen. Der andere, vielleicht ganz fremde Mensch, ist ein kleiner Teil meiner Welt – wie mein Bruder oder meine Oma. Ich brauche ihn, auch wenn er mir Mühe macht. Ich soll nicht davonlaufen, wenn einer mich braucht. Es kann nämlich sein, dass Gott gerade mich haben will. Da ist dann ein Mitschüler der sagt: Bitte, hilf mir. Und in dieser Bitte klingt auch Gottes Stimme, die zu mir sagt: Hilf mir, dann wird dir auch geholfen.

So nahe ist Gott manchmal. Da will ich klug sein und auf ihn hören.

Quelle Bild: Bergsteiger


 
„Es gibt auch heute noch arme Leute mitten unter uns“, erklärt der Lehrer im Religionsunterricht. – Da meldet sich Sabine: „Ja, zum Beispiel unsere Nachbarn. Ihr Baby hat kürzlich ein 10-Cent-Stück verschluckt – da waren sie ganz aufgeregt und wollten es sofort wieder heraus haben.“
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