Kirche Lößnitz - Affalter informiert: Aktuelle Infos Glaubensleben Auferstehung
Auferstehung Drucken E-Mail
Geschrieben von: Gastautor   
Mittwoch, den 04. November 2009 um 00:00 Uhr

Wenn Jesus – und das ist unser Glaube – gestorben und auferstanden ist, dann wird Gott durch Jesus auch die Verstorbenen zusammen mit ihm zur Herrlichkeit führen.

(1. Thessalonicher 4,14)

Das Grab ist nicht Endstation.Wir haben eine Hoffnung. Eine Hoffnung, von der eine Geschichte erzählt: Ein Missionar in Papua-Neuguinea muss sein Kind beerdigen. Ein Junge, der ihm dabei zusieht, sagt zu dem Missionar: „Ich sehe dich gar nicht weinen“. Darauf der Vater: „Warum sollte ich weinen, wir werden uns wiedersehen. Unser Kind ist bei Gott.“ Und der Junge murmelt für sich: „Ja, ich hörte davon. Ihr Christen schaut über den Horizont hinaus.“

Hoffnung heißt, über den Horizont zu schauen. Doch diese Hoffnung kann infrage gestellt werden – in der Dunkelheit des Grabes, in der Schwärze des Alltags, in der Finsternis der Trauer. Dann brauche ich Augen, um das Licht zwischen den dunklen Wolken zu sehen. Brauche – wie es der ehemalige Aachener Bischof Klaus Hemmerle sagte – österliche Augen: „Ich wünsche uns Osteraugen, die im Tod bis zum Leben zu sehen vermögen.“

Kann ich diesen Blick einüben? Kann ich auf Vorrat hoffen, im Voraus? Dietrich Bonhoeffer schreibt aus seiner Haft:

„Ich glaube, dass Gott uns in jeder Notlage so viel Widerstandskraft geben will, wie wir brauchen. Aber er gibt sie nicht im Voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern allein auf ihn verlassen. In solchem Glauben müsste alle Angst vor der Zukunft überwunden sein.“
Ich darf also darauf hoffen, dass Gott mich in der Dunkelheit nicht alleinlässt. Eine Hoffnung, die sich aus dem Glauben und dem Vertrauen speist. Quellen dieses Vertrauens und Glaubens können die Bibel und das Gebet sein. Die Bibel, die uns von der Auferstehung Jesu erzählt. Das Gebet, in dem ich die Gegenwart des lebendigen Gottes erfahren kann. Und die Gemeinschaft anderer Christen. Die Hoffnungszeugnis für mich ablegen können und für die ich selbst zum Hoffnungsboten werden kann.

Quelle Bild: Deike


 
„So, heute machen wir einmal eine ganz fixe Religionsprüfung“, überrascht der Pfarrer die Klasse. „Wer die erste Frage richtig beantwortet, braucht keine zweite mehr zu beantworten. Also, Tobias: Wie alt ist Gott?“ – Tobias überlegt kurz und sagt dann: „Älter als ich!“ – „Und wie kannst du das genauer sagen?“ – „Das ist schon Ihre zweite Frage“, wehrt sich Tobias.
Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Lößnitz-Affalter | Rathausplatz 3 | 08294 Lößnitz | Tel: +49 3771 55510
Alberoda - Affalter - Brunnstädtel - Dittersdorf - Dreihansen - Hasenschwanz - Niederlößnitz - Stein - Streitwald