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| Weihnachten und Ostern |
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| Geschrieben von: Gastautor | |||
| Mittwoch, den 23. Dezember 2009 um 00:00 Uhr | |||
Wo Weihnachten drauf steht, da ist Ostern drin!
Und deshalb können wir Weihnachten nicht feiern wie einen Kindergeburtstag. Das Kind in der Krippe will wachsen, will nicht „alle Jahre wieder“ nur Kind sein. Den Kern von Weihnachten – die Menschwerdung Gottes – können wir nur erfassen, wenn wir das Christ-Kind in uns und zwischen uns groß werden lassen. Das heißt – und das drückt die „Ostertanne“ bildlich aus – auf das Wort des Erwachsenen Jesus zu hören, ihm in Gebet und Gottesdienst zu begegnen, unser menschliches Miteinander von ihm leiten zu lassen und auf ihn hin zu leben. Das Kind in der Krippe groß werden zu lassen heißt auch, ihn letzten Endes nach Golgota zu begleiten, uns unter sein Kreuz zu stellen und – so gut wie möglich – bereit zu sein, im Vertrauen auf ihn unser eigenes Kreuz zu tragen. Die Menschwerdung Gottes endet nicht im Windelalter, sie geht durch Jahre des Heranwachsens, des Entdeckens der eigenen Berufung, des öffentlichen Auftretens und Eintretens für das Reich Gottes bis in den Tod und vollendet sich im Licht des Ostermorgens. Kreuz, Passion und Auferstehung stören vielleicht unsere Weihnachtsidylle, doch sie sind wesentlicher Teil der Menschwerdung Gottes, die wir an Weihnachten feiern. Wo Weihnachten drauf steht, da ist Ostern drin – dann wird uns dieses Fest Wesentliches fürs Leben sagen. Quelle Bild: Steffen Blum
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