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Geschrieben von: Gastautor   
Freitag, den 25. Dezember 2009 um 00:00 Uhr

Fürchtet euch nicht, denn euch ist heute der Heiland geboren. - Weihnachten

(Lukasevangelium 2,10)

Der schönste Satz der Welt steht natürlich in der Bibel, und zwar in der Weihnachtsgeschichte. Da sind in der Nacht die Hirten auf dem Feld. Sie bewachen ihre Herden. Plötzlich kommt ein helles Licht vom Himmel. Die Hirten erschrecken und haben große Angst. Mitten im Licht aber erkennen die Hirten einen Engel. Der sagt zu ihnen den schönsten Satz der Welt für immer und ewig. Er ruft nämlich: „Fürchtet euch nicht, denn euch ist heute der Heiland geboren!“

Fürchtet Euch nicht! - Auch für uns in Lößnitz ist der Heiland geboren.Es gibt so viel zu fürchten in der Welt. Man kann sich in der Schule fürchten und Angst haben, dass man nicht mehr mitkommt. Man kann sich vor Menschen fürchten, die immer nur spotten und anderen wehtun. Man kann davor Angst haben, dass ein lieber Mensch krank wird oder stirbt. Eigentlich kann man sich jeden Tag vor irgendetwas fürchten. Deswegen soll man auch jeden Tag daran denken, was der Engel zu den Hirten gesagt hat: „Fürchtet euch nicht, denn euch ist heute der Heiland geboren!“

Der Heiland war ja nicht nur damals auf der Welt. Er ist immer noch da. Man sieht ihn nicht dauernd, aber man kann ihn spüren. Gott ist bei mir auf Schritt und Tritt. Er lässt mich nie alleine. Und wie spüre ich das?

Das spüre ich, wenn andere Menschen mich in den Arm nehmen oder mir zuhören. Vielleicht fordern sie mich sogar auf, von meiner Angst zu erzählen. Dann wird alles etwas leichter. Ich spüre Gott aber auch, wenn ich zu ihm bete, ihm von meinen Sorgen erzähle. Dann wird alles in mir ein bisschen ruhiger. Beten macht aus kleinen Kindern große Frauen und Männer. Überhaupt wird alles leichter, wenn ich weiß, dass ich nie alleine bin. Gott ist bei mir, wie ein Schatten über meinen Händen. Das ist das Schönste auf der Welt. Mehr Grund zur Freude kann es gar nicht geben.

Quelle Bild: C.Keim


 
Der kleine Peter läuft mit seiner Mutter an einer Kirche vorbei, an deren Turm gerade ein Handwerker die Uhr repariert. „Mami“, sagt darauf der Kleine, „wenn der Mann so kurzsichtig ist, wieso hat er dann keine Armbanduhr?“
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