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Anmeldung
| 5 nach 12 |
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| Geschrieben von: Gastautor | |||
| Mittwoch, den 20. Januar 2010 um 00:00 Uhr | |||
Fünf nach zwölf – was soll nun werden?
Ernüchtert aufgewacht. Alles beim Alten geblieben. Fünf nach Zwölf oder Fünf vor Zwölf: kein Unterschied. Die Vorsätze von gestern vergessen, an der faktischen Macht des Ist-Zustands, an den allseits bekannten Sachzwängen zerschellt – eine neutrale Deutung. Oder: Fünf nach zwölf. Von vorne beginnen. Noch einmal anfangen dürfen. Noch eine Chance haben. Es ist nicht zu spät – im Gegenteil: Wir haben noch Zeit, Möglichkeiten – eine positive Deutung. Eines gilt: Gott ist der Herr der Zeit. Fünf vor oder fünf nach zwölf – das sind menschliche Maßstäbe. Gott kann und will immer wieder neu mit uns beginnen – unabhängig von Kalendern und Uhrzeiten. Selbst der Tod setzt ihm keine Grenzen. Doch – und das ist mir Ermutigung und Trost – das Leben ist kein endloser Kreislauf. Mögen sich die Uhrzeiger noch so oft drehen: Tagein, tagaus, Jahre, Jahrhunderte, Jahrtausende lang, unser Leben – jedes Einzelne und das der ganzen Welt – haben ein Ziel: in die Heimat zurückzukehren, aus der wir gekommen sind, in die Geborgenheit bei Gott.
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