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Passionsmusik
Anmeldung
| Versuchung |
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| Geschrieben von: Gastautor | |||
| Mittwoch, den 24. Februar 2010 um 00:00 Uhr | |||
Versuchung – macht sie das Leben bunt?
Allein in den Wochen vor Ostern ist es schick, Versuchungen zu widerstehen. Die 1983 begonnene Aktion „Sieben Wochen ohne“ verbannte zunächst die traditionell verdächtigen Rauschmittel Alkohol, Zigaretten und Süßigkeiten bis zur Osternacht. Bald aber verzichteten manche auch auf Autofahren, Fernsehen oder Computerspiele. Für die nun laufende Passionszeit 2010 ist der Verzicht „auf Scheu“ zum Motto erhoben; man solle schauen, „wie man sich vom Ballast vor sich her geschobener Entscheidungen befreien“ kann, so die Initiatoren der Aktion. Vielleicht sollten diese sich für das Jahr 2011 vom Zwang entlasten, immer neue und originelle Ideen zu produzieren – so könnte die Aktion ihren Charme weiterhin mit dem entfalten, was Menschen selbst mit dem Motto verbinden. „Und führe uns nicht in Versuchung“ – diese Vaterunserbitte meint jedenfalls mehr als den vordergründigen Verzicht auf Alltägliches. Sie weiß darum, dass manche Anfechtung stärker ist als die innere Kraft des Menschen, der mit ihr konfrontiert wird. Sie kennt menschliche Schwächen, die stärker sind als Stärken. Das Widerstehen in Versuchungen hat etwas mit wertorientierter Disziplin zu tun, mit innerer Klarheit über sich selbst und mit einem Wissen um das eigene Lebensziel. Es ist eine kluge Einsicht, die darum bittet, dass diese Orientierung erhalten bleibt, denn selten hält eine Versuchung, was sie verspricht. Deswegen verschleiert sie geschickt, wie schnell ihr Reiz vergeht. Der beste Weg, mit Versuchungen umzugehen ist, mit sich im Reinen zu sein – und es mit Gottes Hilfe möglichst lange bleiben zu wollen. Quelle Bil: Project Photos
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