Hauptmenü
Veranstaltungen
-
12.02. | 10:00 Uhr
Gemeinsamer Gottesdienst mit ... -
19.02. | 08:30 Uhr
Gottesdienst Alberoda -
19.02. | 10:00 Uhr
Gottesdienst Affalter -
19.02. | 10:00 Uhr
Gottesdienst Lößnitz -
26.02. | 18:00 Uhr
JuGo Aue -
10.03. | 16:00 Uhr
Hausmusik -
18.03. | 10:00 Uhr
Kirchenmusikalischer Gottesdi... -
05.04. | 15:00 Uhr
Passionsmusik
Anmeldung
| Hunger auf Buchstabensuppe |
|
|
| Geschrieben von: Gastautor | |||
| Mittwoch, den 28. April 2010 um 00:00 Uhr | |||
Von der Buchstabensuppe zum Lebenssinn
Es gibt Menschen, denen sich dabei scheinbar Sinnloses im Gedächtnis eingebrannt hat und die Hadschi Halef Omars vollständigen zwölfteiligen Namen oder wenigstens den fünfteiligen von Dumbledore schneller präsent haben als das Vaterunser. Wenn sich aber das so tief in die Seele herabsenkt, wie sehr muss dann auch das andere sich verankert haben: der Sinn, das Verstehen, die Dinge, die einem verborgen blieben, wenn man nur die gegenständliche Welt betrachten könnte. Wer den französischen Schauspieler Gérard Depardieu kennt, im Leben wie im Film nicht zimperlich, wird erstaunt sein zu hören, dass er als Kind an Sprachstörungen litt und als labil galt. Von ihm stammt der erstaunliche Satz: „Dass ich das Lesen entdeckt habe, hat mir das Leben gerettet.“ Der Lesehunger, sagte die Autorin Astrid Lindgren, war das beste Geschenk, das das Leben ihr beschert habe. Echter Lesehunger macht nicht satt, sondern Lebenshunger. „Lesen heißt mit einem fremden Kopfe, statt des eigenen, denken“, sagte der Philosoph Arthur Schopenhauer. Wer zwischen beide Köpfe in ein inneres Gespräch verwickelt, bringt die Antworten sinnvoll in die Weltgestaltung ein. Quelle Bild: W.Opgenoorth
|


















