Hauptmenü
Veranstaltungen
-
12.02. | 10:00 Uhr
Gemeinsamer Gottesdienst mit ... -
19.02. | 08:30 Uhr
Gottesdienst Alberoda -
19.02. | 10:00 Uhr
Gottesdienst Affalter -
19.02. | 10:00 Uhr
Gottesdienst Lößnitz -
26.02. | 18:00 Uhr
JuGo Aue -
10.03. | 16:00 Uhr
Hausmusik -
18.03. | 10:00 Uhr
Kirchenmusikalischer Gottesdi... -
05.04. | 15:00 Uhr
Passionsmusik
Anmeldung
| Glaube und Zuversicht |
|
|
| Geschrieben von: Gastautor | |||
| Mittwoch, den 05. Mai 2010 um 00:00 Uhr | |||
Glaube eine ZuversichtEs ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht. (Hebräer 11,1)
Mittelalterliche Theologen wie Anselm von Canterbury (1033–1109) versuchten sich deshalb an Gottesbeweisen – nicht, um das Bekenntnis überflüssig zu machen, sondern um ihm eine zusätzliche Stütze an die Seite zu stellen: „Gott ist das, was größer nicht gedacht werden kann“, definierte Anselm. Wenn etwas, was größer nicht gedacht werden kann, gedacht werden kann, muss es dies „etwas“ auch geben, denn sonst könnte es ja größer gedacht werden. Damit sei, so Anselm, völlig klar, dass es einen Gott geben muss – ein Wesen, das größer nicht gedacht werden kann. Die Philosophiegeschichte hat eine lange Debatte um diesen und andere „Gottesbeweise“ geführt; der Hebräerbrief erklärt sie alle für Irrwege: Der Glaube ist „eine feste Zuversicht“, und zwar auf etwas, das keineswegs sicher eintrifft, eben „… auf das, was man hofft“. Er ist ein „Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht“ und folglich auch nicht beweisen kann. Man kann es also lassen, nach Beweisen und äußeren Plausibilitäten zu suchen: Nichts macht deutlicher, was der Glaube ist: Das reine Vertrauen auf ein Wesen, das größer nicht gedacht werden kann und mit allen Dingen auch mich in seiner unendlich gütigen und barmherzigen Hand behütet und bewahrt. Quelle Bil: T.Schreiber
|


















