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Anmeldung
| Gott flüstert |
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| Geschrieben von: Gastautor | |||
| Mittwoch, den 19. Mai 2010 um 00:00 Uhr | |||
Pfingsten
Eine spannende Situation. Spannend, das Pfingstfest – und vielleicht deshalb das am wenigsten vertraute. Weil es von etwas erzählt, was nicht zu packen ist. Schauen wir auf die Verben. Das Pfingstwunder: es geschah, es erfüllte, es erschien, sie wurden erfüllt, sie predigen, wie ihnen der Geist gab auszusprechen. Schauen wir auf die Worte, mit denen von den Zuhörern erzählt wird, wie sie reagieren auf die Prediger: sie wurden bestürzt, sie entsetzten sich, sie wurden ratlos. Sie reagieren mit Fragen – und Spott, und Spott heißt: Abgrenzung, Abwehr. Aber: es geschieht. Gott tut. Gott tut. Und Menschen tun nichts selbst dazu. Aber sie empfangen, erleben, nehmen an. Das bleibt nicht ohne Folgen. Was müssen wir tun? Zuerst einmal gar nichts, sagt die Bibel. Denn: Gott tut. Pfingsten: da ist nichts Materielles. Die Pfingstgeschichte erzählt nicht von einem Felsen in der Brandung, an dem man sich festhalten kann. Pfingsten erzählt von der schöpferischen Kraft Gottes, die bewegt und stärkt. Gott flüstert. Rauscht. Brüllt. Gott – gestaltlos, maßlos, greift ein, greift zu. Quelle Bild: Tillmann
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