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Kirchenmusikalischer Gottesdi...
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| Glaube, Kreuz und Widerspruch |
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| Geschrieben von: Gastautor | |||
| Mittwoch, den 21. Juli 2010 um 00:00 Uhr | |||
Zeichen des Widerspruchs. Glaube verdrängt
Ärgerlich, wenn dann auch von kirchlicher Seite beschwichtigt wird, das Kreuz sei doch ein kulturelles Symbol des Abendlandes. Doch Christen werden dem Kreuz nicht gerecht, wenn sie es in den Bereich der Folklore abschieben oder auf seine Funktion als Krücke der abendländischen Wertegemeinschaft reduzieren. Das Kreuz ist zunächst ein Zeichen des Widerspruchs, und als solches muss es auch Platz finden in den Schulklassen. In Schulen, in denen (momentan noch in Modellversuchen) das Unterrichtsfach „Glück“ eingeführt wird, ist das Kreuz Einspruch gegen eine Gesellschaft, die das Leid ausgrenzen möchte. In einem Schulsystem, in dem der Erfolg des Einzelnen das Wichtigste ist, wird das Kreuz als Zeichen der Solidarität mit den Schwächeren zum Widerspruch gegen Elitedenken. In Fächern, in denen der Mensch zum Maß aller Dinge wird, erinnert das Kreuz an Gott und die Verantwortung des Menschen für seine Schöpfung. Und immer ist das Kreuz und die mit ihm verbundene österliche Botschaft von der Auferstehung (die das eigentlich Anstößige und den Gesetzen der Welt Widersprechende ist) Quelle der Kraft, des Trostes und des Mutes, auch nach Misserfolgen immer wieder neu anzufangen. Und deshalb ist es wichtig, das Kreuz als zentrales Symbol unseres Glaubens für die Glaubenden und die Nichtglaubenden zu bewahren. Quelle Foto: KNA-Bild
Lesen Sie auch: Trennung von Kirche und Staat und Kirche und Staat - Pfingsten
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