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| Werte im Wandel |
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| Geschrieben von: Gastautor | |||
| Mittwoch, den 25. August 2010 um 00:00 Uhr | |||
Wertvolle Werte. Werte als Wegmarken der Gesellschaft
Einen zweiten Grund für die Wertevergessenheit dieser Zeit entdecke ich in einem Dialog aus „Alice im Wunderland“: „Grinsekatze“, fragte Alice, „würdest du mir bitte sagen, welchen Weg ich einschlagen muss?" – „Das hängt in beträchtlichem Maße davon ab, wohin du gehen willst", antwortete die Katze. – „Oh, das ist mir ziemlich gleichgültig", sagte Alice. – „Dann ist es auch einerlei, welchen Weg du einschlägst", meinte die Katze. Wenn eine Gesellschaft nicht weiß, in welche Richtung sie sich entwickeln will, sind auch die Werte als Wegmarken der Entwicklung gleichgültig. Dem kann – meiner Ansicht nach – eine christliche Erziehung entgegenwirken. Zuerst gibt sie im Glauben an Gott den Werten selbst ein Fundament. Hinzu kommt als wichtigster Wert die Liebe in all ihren Facetten. Zum Beispiel die Nächstenliebe, die lehrt, von sich selbst abzusehen und den, der uns braucht, in den Blick zu nehmen. Und: die christliche Erziehung gibt dem Einzelnen wie auch der Gesellschaft ein Ziel. Theologisch sprechen wir vom Reich Gottes. Gemeint ist ein erfülltes Leben in der Gemeinschaft mit anderen Menschen und Gott. Ein Drittes lehrt die christliche Erziehung. Hermann Hesse hat es auf den Punkt gebracht: „Nur das Denken, das wir leben, hat einen Wert.“ Christliche Erziehung ist nie nur theoretisch, sondern auf das Leben, das Handeln ausgerichtet. Quelle Grafik: I.Rarisch
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