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Passionsmusik
Anmeldung
| nur guten Mut |
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| Geschrieben von: Gastautor | |||
| Mittwoch, den 01. September 2010 um 00:00 Uhr | |||
Gottes Gabe. Denn ein Mensch, der da isst und trinkt und hat guten Mut bei all seinen Mühen, das ist eine Gabe Gottes. (Prediger 3,13)
Denn mangelnder Mut, fehlende Zuversicht, wenn Probleme und Mühen auftreten, ist ein weitverbreitetes Phänomen. Statt dem „Es ist noch immer gut gegangen“ ist eher das „Es kann noch schlimmer kommen“ zur vorherrschenden Devise geworden. Woran liegt das? Zunächst einmal glaube ich, dass viele Menschen mit der unausgesprochenen Erwartung leben, dass das Leben frei von Sorgen zu sein hat und dass sie dann, wenn ihnen Mühen begegnen, hilflos sind. Doch Sorgen und Mühen sind nichts Außergewöhnliches, sie gehören zum Leben dazu. Das ist der erste Schritt, sie mutig anzupacken. Und dann sind wir Meister darin, unserem Mut selbst Steine in den Weg zu legen: Viele davon sind kleine Kiesel, die sich nur in unserer Anschauung zu gewaltigen Felsbrocken auswachsen: die Sorge um unser Ansehen, die Angst zu kurz zu kommen. Je wichtiger wir uns selbst nehmen, desto größer werden die Steine. Diese Steinchen kann man relativ einfach aus dem Weg räumen: Wenn ich mich selbst nicht mehr zum Maß aller Dinge mache, dann schrumpfen diese Steine auf ihr Normalmaß zurück. Und dann begegnen uns auch gewaltige Brocken: eine Krankheit, die Sorge um den Arbeitsplatz, die Ehe, die droht auseinanderzubrechen. Diese Steine kann ich nicht aus eigener Kraft aus dem Weg räumen, doch leider haben viele auch den vergessen, der uns die Steine aus dem Weg wälzen könnte. Wir haben Gott vergessen und deshalb müssen wir uns nun fürchten vor dem, was kommt und geschieht. Fangen wir doch einmal an, dort wo wir uns ängstlich und krampfhaft sorgen, einfach zu bitten und dankbar zu empfangen. Und – versuchen wir Gott nicht so klein zu denken. Machen wir ihn klein, wachsen uns die Steine über den Kopf. Trauen wir ihm aber viel zu, dann werden wir auch die Kraft empfangen, die großen Felsbrocken zu überwinden. Quelle Foto: mattesimages - fotolia
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