Hauptmenü
Veranstaltungen
-
20.05. | 08:30 Uhr
Gottesdienst Alberoda -
20.05. | 10:00 Uhr
Gottesdienst Affalter -
20.05. | 10:00 Uhr
Gottesdienst Lößnitz -
27.05. | 18:00 Uhr
JuGo Aue -
15.06. - 17.06.
Salzmarkt 2012 -
14.07. | 19:00 Uhr
Festkonzert anläßlich des A... -
31.08. | 20:00 Uhr
2. ORGEL-WEIN-ABEND -
17.09. | 20:00 Uhr
Musikfest Erzgebirge VOKAL IN...
Anmeldung
| Ziel Gottes Reich |
|
|
| Geschrieben von: Gastautor | |||
| Mittwoch, den 22. September 2010 um 00:00 Uhr | |||
Reich Gottes. Verheißung, Wirklichkeit, Aufgabe
Sie schließe sich in ein kultisches und spirituelles Sondermilieu ein; Milieustudien zeigten, dass die Kirche weder die jüngere Generation noch die unteren Bevölkerungsschichten erreiche. Der Jesuit kommt zu dem Schluss, dass die Kirche tendenziell zur bürgerlichen Klassenkirche werde. Jeder, der vorbehaltlos in seine eigene Gemeinde schaut, wird zu dem Ergebnis kommen, dass an dieser Analyse viel Wahres ist. Doch wo liegen die Gründe für diese erschreckende, beängstigende Entwicklung? Eine umfangreiche Untersuchung würde ein ganzes Bündel von Ursachen zutage fördern. Mir ist ein Grund wichtig. Ich glaube, viele Christen haben das Reich Gottes „vergessen“. Was sich wie ein roter Faden durch Predigen und Handeln Jesu zieht, spielt heute in der kirchlichen Wirklichkeit kaum noch eine Rolle – weder als Verheißung, noch als Wirklichkeit, noch als Aufgabe. Was möchte ich damit sagen? Das Reich Gottes als Verheißung: Christliches Leben hat ein Ziel; ein Ziel außerhalb von uns selbst, außerhalb dieser Welt. Ein Ziel, das wir nicht aus eigener Kraft erreichen können und trotzdem erreichen werden. Ein Ziel, das unser Hoffen und Vertrauen prägen möchte. Ein Ziel, das mir Kraft gibt. Wenn wir dieses Reich Gottes nicht im Herzen haben, wird es auch kein Reich Gottes auf Erden geben. Das Reich Gottes als Wirklichkeit: Mit Jesus hat das Reich Gottes schon begonnen, mag es auch klein sein wie ein Samenkorn. Wenn Christen das nicht immer wieder vergessen würden, blieben sie in allen Krisen gelassener und würden auch die Spuren von Gottes Wirken erkennen. Für mich eine ermutigende Perspektive, die Martin Luther King so formuliert hat: „Ich möchte, dass ihr wisst: Wir werden Gottes Reich erreichen. Daher bin ich heute glücklich. Ich mache mir über nichts Sorgen. Meine Augen haben die Herrlichkeit des kommenden Herrn gesehen.“ Das Reich Gottes als Aufgabe: Auch wenn wir das Reich Gottes nicht allein verwirklichen können, sind wir doch zur Mitarbeit aufgefordert. Der Zweck der Kirche liegt nicht darin, Kirchen zu bauen, sondern das Reich Gottes. Unser kirchliches und gemeindliches Handeln darf also nicht zu klein gedacht werden, denn wir haben Großes vor. In meinen Augen keine Überforderung, sondern Ermutigung. Wenn Papst Johannes XXIII. mit seiner Aussage recht hat, dass der Sinn des Lebens die Mitarbeit an der Verbreitung des Reiches Gottes ist, verlieren wir mit dem Reich Gottes auch den Sinn unseres Lebens. Wenn wir aber am Reich Gottes festhalten, dann ist unser Beten und Feiern, unser Nachdenken und Handeln, unser Leben und Glauben sinnerfüllt, wie Jesus es versprochen hat: „Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ (Johannes 10,10) Quelle Foto: Ingram Publishing
|


















