Hauptmenü
Veranstaltungen
-
20.05. | 08:30 Uhr
Gottesdienst Alberoda -
20.05. | 10:00 Uhr
Gottesdienst Affalter -
20.05. | 10:00 Uhr
Gottesdienst Lößnitz -
27.05. | 18:00 Uhr
JuGo Aue -
15.06. - 17.06.
Salzmarkt 2012 -
14.07. | 19:00 Uhr
Festkonzert anläßlich des A... -
31.08. | 20:00 Uhr
2. ORGEL-WEIN-ABEND -
17.09. | 20:00 Uhr
Musikfest Erzgebirge VOKAL IN...
Anmeldung
| Kriegsende |
|
|
| Geschrieben von: Gastautor | |||
| Mittwoch, den 29. September 2010 um 00:00 Uhr | |||
|
. Das Ende des KriegesDer griechische Philosoph Platon schreibt: „Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen.“ Ein Zitat, das verwundert. Auch wenn meine Generation und ich glücklich von uns sagen können, dass wir noch nie einen Krieg haben miterleben müssen, ist es doch eigentlich selbstverständlich, dass ein jeder Krieg irgendwann sein Ende findet. Dies gilt sowohl für die Kriege der Antike und des Mittelalters als auch für den Ersten und Zweiten Weltkrieg, dessen Beginn wir am 01. September gedenken. Und es bleibt zu hoffen, dass auch die andauernden Kriege und Konflikte – sei es in Afghanistan, Darfur oder dem Irak – eines Tages beendet werden. Die Lebenden sehen also das Ende der Kriege – oder etwa nicht? Es ist allerdings auffällig, dass – obwohl die einzelnen Krieg und Konflikte stets in irgendeiner Art und Weise ihr Ende finden – ein vollständiger und beständiger Frieden zwischen den Menschen nie zustande gebracht werden kann. Der Mensch scheint geradezu unfähig zu sein, Frieden zu schließen und zu bewahren. Das Ende des Krieges, der beständige Frieden scheint also doch für die Lebenden nicht sichtbar zu sein. Platon lebte im vierten und fünften Jahrhundert vor Christus. Die christliche Botschaft der Auferstehung der Toten und des Reiches Gottes kannte er nicht, als er den oben genannten Satz schrieb. Und dennoch wollen sie anscheinend dasselbe ausdrücken: der wahre, ewige Frieden, das Ende des Krieges ist in dieser Zeit, im menschlichen Leben nicht zu realisieren. Das Ende des Krieges können die Lebenden nicht sehen. Es ist nur sichtbar für die Toten, die nach der christlichen Botschaft ebenfalls Lebende sind. Nichtsdestotrotz ist dieser Umstand keine Legitimation dafür, in der heutigen Zeit nicht für den Frieden zu kämpfen. Denn auch wenn der Frieden vom Menschen allein niemals vollständig herstellbar ist, so ist es dennoch unsere Pflicht, alles für das friedvollste Leben eines jeden einzelnen Menschen zu investieren. Tobias, 18 Jahre alt
|


















