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Die Bibel zum Anfassen
Gottes Wort – Gute Nachricht für uns
Gott hat bestimmte Menschen angesprochen, befreit, geführt, herausgefordert. Beim Erzählen davon wurde klar: Das von Gott Gehörte und mit ihm Erlebte geht nicht nur jene an, die es zuerst gehört und erlebt haben.
Darum wurde es durch Generationen treu weitererzählt. Parallel dazu haben einzelne von Gott berufene Menschen, die Propheten, Gottes Wort an sie und ihre Zeit aufgeschrieben. In Notzeiten, besonders nach dem Untergang von Israel (722 v. Chr.) und Juda (587 v. Chr.), wurden die mündlichen Überlieferungen aufgezeichnet, die Bücher gesammelt.
Diese Texte wurden als Heilige Schrift sehr genau weitergegeben – und doch wurden auch aktuelle Erfahrungen eingetragen; Fachleute sprechen von einer Redaktionsgeschichte der Bibel. Die frühe Kirche fügte der Bibel ihre eigenen Schriften bei, v.a. die Evangelien und Apostelbriefe. Erst um 200 n. Chr. hat die Kirche (fast zeitgleich mit dem Judentum) festgelegt, welche Schriften definitiv zur Bibel gehören.
Als Missionszentren sahen Klöster im Kopieren der Heiligen Schrift eine Hauptaufgabe. Mit welcher Genauigkeit dies geschah, beweisen die Funde von Buchrollen aus der Zeit um 70 v. Chr. am Toten Meer. Gutenbergs Erfindung erlaubte einen Seriendruck von Büchern, 180 Exemplare einer lateinischen Bibel waren sein erster großer „Auftrag" (1552–1554). Die fortschreitende Technik, verbunden mit Luthers wortgewaltiger Übersetzung, brachte nach und nach eine Bibel in jede Familie. Heute genügen ein paar Klicks am Computer, und man hat die Bibel in x Versionen via Internet zur Verfügung.
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