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Anmeldung
| Jahreswechsel |
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| Geschrieben von: Gastautor | |||
| Samstag, den 01. Januar 2011 um 00:00 Uhr | |||
JahreswechselEingepackt, weggeräumt, vergessen?
Neujahr. Zu anderen Zeiten ein Tag wie jeder andere. Denn bei früheren Generationen begann das neue Jahr am 25. Dezember, am 6. Januar oder auch am 1. März. Doch für uns heute ein besonderer Tag. Das Gefühl von Neubeginn, von neuen Chancen stellt sich ein. Doch ist das mehr als ein Gefühl? Die Sorgen und die Probleme sind doch die alten geblieben. Im Großen und im Kleinen. Die Welt ist ab heute nicht friedlicher, die wirtschaftlichen Probleme nicht geringer. Zerstrittene Ehen oder Familien sind ab heute nicht automatisch versöhnt. Bleibt alles beim Alten? Ist Neujahr nur eine schöne Illusion, die in wenigen Tagen, wenn der Alltag eingekehrt ist, verblasst? Die Gefahr besteht, und weder Feuerwerk noch Bleigießen können sie bannen. Daher ist es gut, dass die Kirche heute andere Akzente setzt: Am Beginn des neuen Jahres wagen wir einen Blick zurück, schauen noch einmal auf die Krippe, nach Betlehem – gegen alle Sehgewohnheiten, für die Weihnachten vergangen ist. Der Weihnachtsbaum nadelt, die Geschenke und die Krippe sind weggeräumt, jetzt noch das Wochenende und ab dem Dritten Alltag, Schule, Beruf. Doch der Blick zurück auf Weihnachten, das ist keine Nostalgie, keine Erinnerung, wie schön es wieder gewesen ist, sondern zukunftsweisend. Zurückblickend nach vorne schauen. Mögen auch die äußeren Zeichen des Weihnachtsfestes Platz machen müssen, in den Geschäften für den Fasching, in unseren Wohnungen für den Alltag, die Botschaft bleibt, möchte bleiben und uns im neuen Jahr begleiten. Gott will nicht nur ein Gott der Feste sein, der Feiern, wenn es uns gut geht. Er will ein Gott unseres Alltages; bei der Arbeit, in Sorgen und Nöten will er uns nahe sein, sein gutes Wort sagen, uns aufrichten. Denn der Alltag ist der Ort der Fürsorge Gottes. Quelle Bild: alphapress
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