Hauptmenü
Veranstaltungen
-
20.05. | 08:30 Uhr
Gottesdienst Alberoda -
20.05. | 10:00 Uhr
Gottesdienst Affalter -
20.05. | 10:00 Uhr
Gottesdienst Lößnitz -
27.05. | 18:00 Uhr
JuGo Aue -
15.06. - 17.06.
Salzmarkt 2012 -
14.07. | 19:00 Uhr
Festkonzert anläßlich des A... -
31.08. | 20:00 Uhr
2. ORGEL-WEIN-ABEND -
17.09. | 20:00 Uhr
Musikfest Erzgebirge VOKAL IN...
Anmeldung
| Freie Schöpfung |
|
|
| Geschrieben von: Gastautor | |||
| Mittwoch, den 02. Februar 2011 um 00:00 Uhr | |||
|
.
Ende der VergänglichkeitAuch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. (Römer 8,21)Viele gibt es schon nicht mehr: Durch die Überfischung der Meere, den Klimawandel, die Abholzung von großen Wäldern und die Zersiedelung vieler Flächen hat die Erde bereits zahlreiche Tier- und Pflanzenarten verloren.
Von rund 5.500 Säugetierarten der Welt sind 1.130 gefährdet. Die weltweiten Fischbestände sind zu 70 Prozent von Überfischung bedroht. Ein Planet wird geplündert. Lange schon. Paulus hegte eine andere Hoffnung. Die herrliche Freiheit der Kinder Gottes, so der Apostel im Römerbrief, soll auch die Schöpfung spüren. Auch sie soll frei werden von der „Knechtschaft der Vergänglichkeit". Bislang könnten viele Tiere und Pflanzen über diese Aussicht nur spotten – wenn man auf sie hörte. Die biblische Schöpfungsgeschichte hatte unsere Weltgestaltungsprobleme noch nicht im Blick. „Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan", redet Gott die Menschen an: „und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht." (1. Mose 1,28) Unvorstellbar war dem ersten Schöpfungsbericht, welche Möglichkeiten moderne Technik dem Menschen bieten würde, sich die Erde und ihre Geschöpfe „untertan zu machen". Es ist lange überfällig, dass die Freiheit der Kinder Gottes sich nicht nur in der Nutzung, sondern in der Bewahrung der Schöpfung realisiert. So lange die Nationen sich nicht auf verbindliche Maßnahmen gegen die Plünderung unseres Planeten einigen, müssen Christen sie umsetzen – etwa durch Verzicht auf Fleischkonsum, insbesondere aus Massentierhaltung. Achtsamkeit im Umgang mit der Schöpfung ist kein Nebenthema mehr. Es ist eine Überlebensfrage, nicht mehr nur für die Vielfalt der Tiere, sondern für die Gattung Mensch. Paulus weist die Richtung: Unsere Freiheit teilt ihre Lebensgrundlagen mit den übrigen Geschöpfen – und wird mit ihnen zunichte, wenn wir nicht umlenken.
Quelle Foto: Juan Pablo Fuentes S - fotolia
|


















