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| Geschrieben von: Gastautor | |||
| Mittwoch, den 03. August 2011 um 00:00 Uhr | |||
Mach was!Jesus Christus spricht: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan (Matthäus 7,7)Oft läuft es komplett anders, als es der Monatsspruch für August verheißt: Die Dinge entwickeln sich nicht wie gewünscht. Auch sehnlichst Erhofftes bleibt aus. „Bittet, so wird euch gegeben ... – kann man diese Aufforderung Menschen zumuten, die an schweren Krankheiten leiden?
Darf man solche Gewissheit laut werden lassen, wenn jemand seine Arbeit verliert oder um einen geliebten Menschen bangt? „Klopft an, so wird euch aufgetan ..." – darf man dies Menschen raten, die vor verschlossenen Türen resignieren? Ich denke, ganz unbedingt Ja. Genau für diese Situationen, gerade für verzweifelte Stunden, besonders für die tiefen Täler ist er gedacht. Er wendet sich besonders an Zagende und Zweifelnde, die nicht glauben können, dass ihnen zuteil werden könnte, worauf sie hoffen. Nicht für Schönwettertage ist er bestimmt, wo gar keine großen Bitten entstehen, sondern für Lagen, in denen es wirklich etwas zu bitten gibt. Er will zum Vertrauen ermutigen gegen allen Anschein. Er weiß darum, dass Gott mehr Wege kennt als wir, um einem Leben Sinn und Richtung zu geben. Gott kann aus Not und Krankheit herausführen – oder Menschen genau in solchen Situationen kostbare und unvergleichlich wertvolle Momente schenken. Auch wenn Schlimmes und Erschreckendes geschieht, ist dies nicht das Ende der Wege und Möglichkeiten Gottes. Es ist gut zu bitten. Es hilft dabei, unsere Wünsche und Bedürfnisse deutlich und klar zu formulieren vor Gott und vor uns selbst. Wer bittet, lässt die Hoffnung nicht fahren. Besser als Resignation ist die inständige Bitte. Und wem sie nicht möglich ist, der soll sich an Gott wenden und darüber klagen. Natürlich ist es naiv zu meinen, dass Gott alles genau so erhört, wie wir es uns wünschen. Er hat noch andere Möglichkeiten als unsere schwache Fantasie, unser Leben reich und wertvoll zu machen. Er öffnet nicht jede, aber doch immer wieder eine neue Tür. Quelle Foto: Ji-Elle
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