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| Rabe unterwegs |
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| Geschrieben von: Gastautor | |||
| Mittwoch, den 31. August 2011 um 00:00 Uhr | |||
Ein Rabe bringt BrotEigentlich sind wir Raben dafür bekannt, dass wir Brot und anderes Futter irgendwo stehlen. Doch in diesem Fall war es genau umgekehrt. Wir verschenkten Brot! Nicht ganz freiwillig, muss ich zugeben.
Gott selbst hatte uns den Auftrag dazu gegeben: „In der Wüste muss einer meiner Männer sich versteckt halten. Sein Name ist Elija. Der König und die Königin trachten ihm nach dem Leben. Er wird eine Weile in der Wüste bleiben müssen. Damit er nicht verhungert, werdet ihr ihm morgens und abends Brot und Fleisch bringen", wies er mich und meine Kumpels an. Blöder Job! Gerade hatten wir die Fütterung unserer Küken glücklich hinter uns gebracht, da sollten wir einen Menschen füttern! Doch – Gott widerspricht man nicht. Schließlich ist er der Chef. Und so machten wir uns auf den Weg. Bepackt mit Brot und Fleisch flatterten wir über die Wüste und hielten Ausschau nach einem kleinen Bach, an dem Elija lagern sollte. Tatsächlich, da war er! Eine verstaubte, abgerissene Gestalt hockte neben einem dürftigen Rinnsal. Oh Mann! Der brauchte wirklich unsere Hilfe. Im Sturzflug schossen wir auf ihn zu. Ein bisschen Spaß muss sein. Erschrocken riss Elija seine Arme hoch, um seinen Kopf zu schützen. Ich ließ mein Brot vor ihm fallen und krächzte ihm aufmunternd zu. Elija sah uns erstaunt an. Dann lächelte er glücklich. Gott hatte ihm versprochen, für ihn zu sorgen. Und Gott hielt sein Wort. Er versorgte ihn mit allem, was er zum Leben brauchte. Und wir Raben halfen ihm dabei. Es war ein gutes Gefühl, ein Mitarbeiter Gottes zu sein. Mehr dazu: 1. Buch der Könige 17,1-7 Quelle Bild: I.Rarisch
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