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| eine feste Burg am Tag der Not |
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| Geschrieben von: Gastautor | |||
| Mittwoch, den 02. November 2011 um 00:00 Uhr | |||
Ein Feste BurgGut ist der Herr, eine feste Burg am Tag der Not. Er kennt alle, die Schutz suchen bei ihm. (Nahum 1,7)Von dem Propheten Nahum, der zu den sogenannten „kleinen Propheten" zählt, ist wenig bekannt.
Gewirkt hat er, wenn der Name nicht nur symbolisch gemeint ist – Nahum bedeutet „Gott tröstet" – im siebten vorchristlichen Jahrhundert. Seine Botschaft im Monatsspruch ist dagegen zeitlos. Sie galt den Israeliten vor über 2.500 Jahren, sie gilt dem Kind auf dem Foto, sie gilt uns allen. Geborgenheit und Schutz bei Gott in Zeiten der Not – ist dieser Glaube angesichts dessen, was Menschen, was Christen in der Welt an Schrecklichem passiert, nicht naiv? Ein Kinderglaube, wie ihn das Foto symbolisiert? Wenn darunter der garantierte Schutz vor Krankheit oder Unfall verstanden wird, eine Art „Rund-um-Versicherung" – dann ist Enttäuschung vorprogrammiert. Doch der Monatsspruch weist weiter, er spricht von einer Geborgenheit, die weiter reicht als menschliche Begrenztheit. Wir können dies gerade in diesem Monat erfahren, der uns in besonderer Weise mit dem Tod konfrontiert – mit dem Tod lieber Menschen oder mit dem Gedanken an die eigene Sterblichkeit. Unsere Hoffnung ist es, auch dann nicht aus Gottes Hand zu fallen. Eine Hoffnung, die nicht auf später vertröstet, sondern das Hier und Jetzt schon verändern kann. Weil in jedem Fallen ein Tragen ist, wie es Rainer Maria Rilke gedichtet hat: „Wir alle fallen. Diese Hand da fällt. Und sieh dir andre an: es ist in allen. Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält." Das Leben kann uns schwer zusetzen, doch gerade im Leid vergisst uns Gott nicht. Sich von ihm getragen zu wissen, kann helfen, Schweres zu ertragen. Quelle Foto: Deike
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