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| Geschrieben von: Gastautor | |||
| Mittwoch, den 23. November 2011 um 00:00 Uhr | |||
Sehnsucht nach Lebeneine SucheSie müssen nicht gleich in die Luft gehen, wenn ich Sie auf den Mars schicke. Denn ich will Ihnen nicht weniger als ein Stück Himmel versprechen ...
Auf den Mars geht es am 25. November 2011, dann nämlich plant die NASA den Start einer weiteren Mars-Mission mit einem Rover, der besser als je zuvor technisch ausgestattet ist. Durch nukleare Energieversorgung von der Sonne unabhängig, soll „Curiosity (Neugier)" – so der bezeichnende Name des Rovers – mit einer Geschwindigkeit von bis zu 90 Metern pro Stunde und einem Radius von 20 Metern 75 cm hohe Hindernisse überwinden und 30 Grad steile Abhänge erklimmen, zum Beispiel um mit seinem Roboterarm Gesteinsproben zu sammeln, zu zerkleinern und zu den bordeigenen Analysegeräten zu befördern. Und das alles, um zu erforschen, wie sich der geologische Aufbau des Mars gestaltet, wie sich sein Klima charakterisieren lässt, oder ob es jemals Leben auf dem Mars gegeben hat. Welch ein Aufwand. Seit Menschengedenken haben Menschen in die Unendlichkeit des Himmels hinein ihre eigenen Sehnsüchte nach dem vollkommenen Leben projiziert: Das Göttliche, vom Menschen erschaffen, legitimiert die eigene Unvollkommenheit, indem es sie vollendet. Das 20. Jahrhundert hat diese Sehnsucht nach dem vollkommenen Alter Ego forciert, ausgelöst vor allem durch die erste Mondlandung 1965. Mehr denn je bevölkern Aliens die Studios der Film- und Spielindustrie. Auf der Suche nach seiner Erlösung in Vollkommenheit ist der Mensch erfinderisch. Christen sind da nicht anders. Allerdings bemühen sie keinen Alien und müssen dafür nicht ins Weltall reisen. Der Gott der Christen kommt persönlich in diese Welt und bringt ein Stück Himmel auf Erden. Übrigens: Unter dem Stichwort „Send Your Name to Mars" konnten sich interessierte Personen in eine Liste eintragen, damit ihre Namen auf einem Mikrochip von Curiosity verewigt werden. Weltweit hatten sich 1.246.445 Menschen eingetragen. Mir genügt es, wenn ich weiß: „Der Herr hat mich schon im Mutterleib berufen; als ich noch im Schoß meiner Mutter war, hat er meinen Namen genannt." (Jesaja 49,1) Quelle Bild: NASA & ESA
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