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Geschrieben von: Gastautor   
Mittwoch, den 14. Dezember 2011 um 00:00 Uhr

Natur pur

Mensch und Natur?

Die Beeinflussung, die der Mensch durch die Natur erfährt, wird gerade auch im Winter offenbar.

Winter

Schneemassen, Eisglätte, Temperaturen jenseits des Gefrierpunktes – im Winter wird einerseits klar, wie gut der Mensch es im Laufe seiner rund zehntausendjährigen Zivilisationsgeschichte geschafft hat, sich vor den Gefahren der Natur zu schützen und sich von ihren Einschränkungen unabhängig zu machen.

Andererseits wird uns im Winter aber auch aufgezeigt, wie schutzlos und abhängig wir dennoch oft sind.

Oft genug sind wir an Wintertagen Schnee, Eis und Kälte unterlegen. Vor allem, wenn die Mobilität – ein menschliches Grundbedürfnis – eingeschränkt oder unmöglich gemacht wird, da weder Busse noch Autos noch sonstige Fahrzeuge benutzt werden können.

Die Erfahrung, aufgrund des Winters nur Strecken von ein paar Kilometern zu Fuß und unter Schwierigkeiten bewältigen zu können und auf Wegen zu Freunden oder Verwandten vor unüberwindbaren Hindernissen zu stehen, war im letzten Winter gerade für mich als damals 19-jährigen Jugendlichen besonders schwer – verstärkt durch den Umstand, dass wir in einer Generation aufwachsen, in der Internet und Telekommunikation die Welt immer kleiner machen.

Die Erkenntnis, dass den kurzen digitalen Wegen unüberwindbare Strecken gegenübergestellt sind, die sonst problemlos mit Bus, Auto oder Fahrrad bewältigt werden können, ist einerseits quälend, andererseits kam ich in Kontakt mit der Gewalt und Übermacht der Schöpfung und somit auch der ihres Schöpfers – und erweckte das Gefühl von Demut. Die „machtvolle" Natur machte mich aber zugleich auch wieder sensibel für ihre Gefährdung, da die extremen Wetterschwankungen vielleicht auch in Umweltverschmutzung und Klimawandel ihre Ursachen haben.


 
Die privaten Mächte der Wirtschaft wollen freie Bahn für ihre Eroberung großer Vermögen. Keine Gesetzgebung soll ihnen im Wege stehen. Sie wollen die Gesetze machen, in ihrem Interesse, und sie bedienen sich dazu eines selbstgeschaffenen Werkzeugs, der Demokratie, der bezahlten Partei. (Oswald Spengler)
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