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Anmeldung
| Gottes Wegweiser |
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| Geschrieben von: Gastautor | |||
| Mittwoch, den 04. Januar 2012 um 00:00 Uhr | |||
Unterwegs auf Gottes WegenWeise mir, Herr, deinen Weg; ich will ihn gehen in Treue zu dir. (Psalm 86,11)Brauchen wir Weisung? Brauchen wir jemand, der uns einen oder seinen Weg weist? Meistens wohl nicht.
Schon Kinder wissen heute oft genau, was sie werden wollen oder was nicht, wohin der Lebensweg gehen soll und wohin nicht. Wenn dann vieles anders kommt, als geplant, wird der Weg oder die Richtung gewechselt und ein neues Ziel ins Auge gefasst. Weisung wird selten gebraucht. Es sei denn, es geht nichts mehr. Das Überraschende bricht ins Leben ein, oder das Unheil, oder die Schuld. An den Rändern des uns vertrauten Lebens ist dann nicht mehr klar, wohin es gehen soll. Krankheit oder Schuld können einen Menschen so aus der Bahn werfen, dass Weisung nötig ist, oder, wie es heute heißt: Coaching. Berater sind nötig, wenn kein Plan mehr aufgeht und auch der Richtungswechsel keine Zukunft mehr verspricht. Was ist dann der richtige, der beste Weg? Das ist schwer zu sagen. Es gibt keine immer nur guten oder immer nur schlechten Wege. Es gibt aber wichtige Hinweise, die Gutes versprechen. Dazu gehören die Wege, bei denen Gottes Gebote nicht aus dem Blick geraten. Es darf keine Wege geben, auf denen Gottes Wille „egal" ist. Jedes „egal" wird sich rächen, und sei es in einem belasteten Gewissen, das dann zu oft wortreich weggeredet werden muss. Wer sein gutes Gewissen betont, hat oft ein schlechtes. Am Gewissen entscheidet sich der Wert, den ich meinem Leben gebe. Wert entscheidet sich nicht am Erlangen meiner Ziele, sondern am Gewissen, das ich dabei habe. Darum darf ich bitten, wo immer ich gehe ich stehe: Hilf mir, Gott, dass ich auf meinen Wegen, deinen Willen nicht aufgebe. Im Zweifel, Herr, will ich treu deinen Willen tun.
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