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Geschrieben von: Gastautor   
Mittwoch, den 15. Februar 2012 um 00:00 Uhr

Beständigkeit

Was den Qumranfund so wertvoll macht

Immer neue Bibelübersetzungen werden uns präsentiert: gelungenere und weniger gelungenere.

Qumran Textfragment

Ziel aller ist es, die Heilige Schrift in eine Sprache zu bringen, welche die Menschen von heute anspricht. Warum sollen dann die Fragmente und Rollen aus Qumran so wichtig sein – die Sprachen, in denen sie geschrieben sind, Hebräisch, Aramäisch, Griechisch, sprechen heute doch nur noch Experten?

Weil uns die Funde den Anfängen der Bibel nahe bringen und dabei Erstaunliches zutage tritt: Der Text des nahezu vollständigen Jesajabuches deckte sich fast mit der bis dahin ältesten vollständigen Bibelhandschrift, dem Codex Leningradensis von 1008 n. Chr. Deshalb gehen Bibelforscher heute von einer enormen Genauigkeit bei den mindestens 1.200 Jahre fortgesetzten Kopien von Bibelhandschriften aus. Ein Erbe, das auch bei heutigen Bibelübersetzungen verpflichtet: Die Treue zum Text ist das oberste Gebot und nicht persönliche Vorlieben oder Überzeugungen.

Für das Neue Testament, von dem ja keine Schriften gefunden wurden (und nicht gefunden werden konnten, da die „Qumrangemeinde vor der Verschriftlichung der Evangelien unterging), bezeugten manche Qumranschriften die Denk- und Ausdrucksweise der Juden in der Zeit Jesu und der ersten Gemeinden, was in Begriffen wie „Gerechtigkeit Gottes" und „Werke des Gesetzes" zu erkennen ist.

Quelle Bild: KNA-Bild


 
Am Ende werden nur zwei Gruppen von Menschen vor Gott stehen - jene, die zu Gott sagen: »Dein Wille geschehe«, und jene, zu denen Gott sagt: »Dein Wille geschehe«. Alle, die in der Hölle sind, haben sie sich erwählt. (Clive Staples Lewis)
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