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Anmeldung
| Einigung |
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| Geschrieben von: Gastautor | |||
| Mittwoch, den 10. Juni 2009 um 00:00 Uhr | |||
Versuch einer Einigung, mit späterem Erfolg![]() Ein Kirchenfenster der Gedächtniskirche in Speyer, die in den Jahren 1893 bis 1904 errichtet wurde, erinnert an den Augsburger Reichstag des Jahres 1530, auf dem die lutherischen Reichsstände Kaiser Karl V. ihr grundlegendes Bekenntnis (die „Confessio Augustana“) darlegten. Das Kirchenfenster zeigt eine Darstellung des bekennenden Augsburgs, links daneben Philipp Melanchthon, den Verfasser der „Confessio“. Melanchthon, seit 1518 Professor für Griechisch in Wittenberg, war seit 1519 der engste Mitarbeiter Luthers und seit dem Marburger Religionsgespräch 1529 an allen wichtigen, kirchlichen Gesprächen beteiligt gewesen. Rechts ist der sächsische Kanzler Dr. Christian Beyer dargestellt, der die „Confessio“ auf dem Reichstag am 25. Juni 1530 zwischen drei und fünf Uhr nachmittags laut verlesen hat – das erste amtliche und bis heute verbindlich gebliebene Bekenntnis der lutherischen Kirchen. Die „Confessio“ sollte den Ausgleich mit den sogenannten „Altgläubigen“ bringen, ist jedoch in diesem Punkt gescheitert. Die katholische Kirche lehnte die „Confessio“ ab und Kaiser Karl V. ließ das Wormser Edikt, mit dem die Reichsacht über Luther verhängt worden war, in Kraft. Erst mit dem Augsburger Religionsfrieden von 1555 wurde die „Confessio“ reichsrechtlich anerkannt.
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