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| JPs Blog - Juli 2010 |
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Geschrieben von: Jugendpfarrer Dr. Bartels - auch als RSS-Feed: |
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| Montag, den 14. Juni 2010 um 09:43 Uhr | |||
Geschnitzt!Hallo Leute!Was macht Mann nicht alles, um mal ein Wochenende mit den Kindern zu zelten! Mann riskiert, in nicht mehr ganz dichten Zelten abzusaufen, Mann riskiert Brandverletzungen am Lagerfeuer, Rauchvergiftungen durch kokelnde Jungs, nervtötende Quengeleien lahmender Wandersburschen und –mädels. Und wenn Mann sich dann noch in den Kopf gesetzt hat, den Kindern das Schnitzen beizubringen, riskiert Mann natürlich auch die ein oder andere Schnittverletzung. Muss das wirklich sein?Unbedingt! Denn so ein Papa-Kind-Camp, wie es jetzt zum mittlerweile sechsten Mal in Affalter stattfand, bietet beim Backen im selbstgebauten Ofen oder beim Werkeln an der improvisierten Freiluft-Werkbank echte Abenteuer, die sonst in unserer technisierten Welt vom Aussterben bedroht sind. Es bietet aufregende Streifzüge in Gottes Schöpfung, in der es so viel zu entdecken gibt, wenn Mann (und Kind) sich nur einmal die Zeit dafür nimmt. Und vor allem schweißt es Väter und ihre Kinder mehr zusammen als jeder Ausflug in künstliche Erlebniswelten. Kein Wunder, dass die Teilnehmer des Papa-Kind-Camps inzwischen nicht nur aus Lößnitz und Umgebung kommen, sondern aus Sosa, Dippoldiswalde und sogar aus Franken anreisen. Bei 21 Zelten wurde es dieses Mal ganz schön eng auf dem Zeltplatz der Naturherberge Affalter – und erst recht unter den Planen und Hüttendächern, unter die uns der Regen für ein paar Stunden verbannte (was zu einem richtigen Papa-Kind-Camp einfach dazu gehört). Eng und kuschelig war es auch am Feuer, als die kleinen und großen Holzwerker schließlich stolz ihre Meisterstücke präsentierten: von der Flöte bis zur Holzgabel, von der Hitsch bis zur Gartenbank. Natürlich gab es da auch ein paar mit Pflastern verarztete Finger zu sehen. Das bleibt nicht aus. Aber der Schmerz ist längst vergessen. In Erinnerung bleibt ein (wieder mal) geniales Wochenende für kleine und große Abenteurer. Was man mit einem Messer noch so anstellen kann, zeigt diese Black Story aus der Bibel: Durch eine geringfügige Sachbeschädigung am Eigentum seines Schwiegervaters konnte er diesen von seinen Mordplänen abbringen. Wer nicht drauf kommt, sollte mal das erste Samuelbuch lesen... Im Juli sehen wir uns wohl nicht – es sei denn, du bist vom 23.-30. bei der Teenie-Rüstzeit in Heiligenhafen (Ostsee) dabei. Dann bekommst du es mit mir ganz schön zu tun
Weitere Bilder vom Papa-Kind-Camp: Zum Rückblick auf das Papa-Kind-Camp 2009
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