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Geschrieben von: Jugendpfarrer Dr. Bartels - auch als RSS-Feed:JPs Blog als RSS-Feed   
Montag, den 13. September 2010 um 08:33 Uhr

Gesät!

Hallo Leute!

Die Jugendwoche "Leben ist mehr..." ist Geschichte. Eine Geschichte mit einer Spannungskurve, die lange nicht aus dem Knick kam, aber dann abging wie eine Rakete.

Marco Hösel in Action zur Jugendwoche in Lößnitz

Noch vor zwei, drei Monaten hat der Knolli gesagt: "Ich hab die größte Angst, dass wir die Jugendwoche abblasen müssen, weil wir zu wenig Mitarbeiter haben." Ja, es ging eher schleppend los mit den Vorbereitungen. Aber das liegt wohl einfach daran, dass Jugendliche nicht so weit planen. Wenn es heißt: In drei Monaten gibt es eine Jugendwoche – machst du mit? Dann ist das für einen Jugendlichen so unvorstellbar weit weg, dass er noch gar nicht weiß, was dann sein wird, ob er überhaupt noch lebt und ob die Welt noch existiert. Oder ob sich bis dahin nicht noch was Besseres ergibt. Und deshalb wird er auch keine Zusage machen. Und wenn doch, dann hat er das 2 Wochen später schon wieder vergessen. Das gilt natürlich nicht für jeden. Aber für gefühlte 90 %.

Und wenn dann die Jugendwoche immer näher rückt, kann dann schon mal leichte Nervosität aufkommen.

Aber kurz bevor sie losging, waren die Mitarbeiter plötzlich da. Da haben dann alle möglichen Leute mit angepackt. Haben die Turnhalle in einen Konzertsaal verwandelt, mit Technik vom Feinsten, inklusive Scheinwerfer- und Nebelanlage, inklusive einer sehenswerten Fotoausstellung zum Thema „Leben ist mehr“, inklusive über 300 Papphockern und inklusive einem großen Holzkreuz, vorne an der Bühne. Einer von den Mitarbeitern sagte: "Irgendwie scheint hier alles wie von selbst zu gehen. Es geht alles so leicht, so reibungslos, wie geschmiert. So was habe ich noch nicht erlebt."

Dann fiel der Startschuss. Schon am ersten Abend war die Halle voll. 140 Jugendliche hatten den Weg in die Halle gefunden, und zwar aus der ganzen Region. Die Stimmung war vom ersten Moment richtig gut.

Und sie wurde immer besser. Jeden Tag kamen mehr. Am Montag waren es schon knapp 200, am Dienstag 250 und am Freitag 390 – und übrigens auch etliche jung Gebliebene. Das Rapper-Trio Rap Armageddon Crew trat mehrmals im Vorprogramm auf und lockte weitere Fans und Freunde in die Halle.

Am Mittwoch herrschte nach der Predigt von Lutz Scheufler plötzlich eine unbeschreiblich dichte Atmosphäre. Einer drückte es hinterher so aus: „Es lag in der Luft, dass jetzt etwas Besonderes passiert. Das war regelrecht zum Greifen.“ Und so war es dann auch. Als Lutz dazu einlud nach vorne zum Kreuz zu kommen und das Leben mit Jesus Christus festzumachen, da stand einer nach dem anderen auf und ging nach vorn. Es schien gar kein Ende zu nehmen. Am Ende standen 16 junge Leute vorne und beteten das Gebet mit, das Lutz ihnen vorsprach. 16! So viele Mitarbeiter standen eigentlich gar nicht zur Verfügung, um anschließend mit ihnen zu reden und zu beten. Aber plötzlich waren sie da, und auf gut Glück suchten wir uns jeder irgendeinen von den Jugendlichen aus. Hinterher sagten einige Mitarbeiter: "Komisch! Ich hatte das Gefühl, dass ich genau bei demjenigen gelandet bin, wo ich hingehörte. Das hat einfach gepasst." Mir selbst ging es übrigens genau so.

Und so ging es weiter. Am Donnerstag kamen weitere 8 junge Leute nach vorne, am Freitag waren es 18! Insgesamt standen im Laufe der Woche 48 Jungs und Mädel unter dem Kreuz. Viele von ihnen haben zum ersten Mal eine Entscheidung für Jesus Christus getroffen – unabhängig davon, ob sie getauft oder konfirmiert sind oder noch nicht. Es gab jede Menge gute Gespräche, es gab befreiende Beichten, es gab Tränen der Reue und Tränen der Freude, es gab Gebete und es gab Segen. Als Lutz Scheufler am letzten Abend gefragt wurde, was für ihn das Schönste in dieser Jugendwoche sei, sagte er: „Wenn Menschen zum Kreuz kommen und ihr Leben Jesus Christus geben. Das ist für mich immer das Schönste.“

Dass Gottes Segen so reichlich geflossen ist, hängt sicher auch damit zusammen, dass viele diese Jugendwoche im Gebet mitgetragen haben. Allen, die das getan haben, möchte ich an dieser Stelle ganz herzlich danken.

Bitte betet jetzt weiter für die jungen Leute, dass das Feuer, dass der Heilige Geist in ihnen entfacht hat, kein Strohfeuer bleibe, sondern dass ihr Glaube wachse und stark werde und dass sie geistliche Heimat finden, jeder an seinem Ort.

Die Saat ist ausgesät. Jetzt muss sie wachsen.

Danken möchte ich auch für alle finanzielle Unterstützung. Wir durften sehen: Gott sorgt für uns.

Danke Gott!

Bildergalerie mit 19 Bildern von der Jugendwoche

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Vielleicht sehen wir uns bald mal wieder?

Zum Beispiel hier:

28.9. JG Lößnitz

30.9. JG Bockau

1.-7.10. Mitarbeiter-Grundkurs im Haus der Kirche (Johanngeorgenstadt)

 

EuerJohannes

 

PS: Weitere Infos und Bilder zur Jugendwoche auf www.jottge.de.

 


 
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