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| JPs Blog - Dezember 2010 |
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Geschrieben von: Jugendpfarrer Dr. Bartels - auch als RSS-Feed: |
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| Mittwoch, den 01. Dezember 2010 um 00:00 Uhr | |||
Getankt!Hallo Leute!Eine von den Sachen, die die Arbeit eines sächsischen Jugendpfarrers so schön machen, ist die jährliche Jugendpfarrerrüstzeit im November. Für vier Tage geht es in eines der vielen Rüstzeitheime unserer Landeskirche, und dann wird erzählt, zugehört, in der Bibel gelesen, ein Thema beackert, gelacht, gestritten, gebetet, gesungen, gefeiert – in einem Wort: es wird aufgetankt.
Diesmal waren wir in Rosenthal-Bielatal in der einzigartigen Sächsischen Schweiz. Und es tat einfach nur gut! Thema war die Schnittstelle zwischen Konfirmanden- und Jugendarbeit, die ja leider für die Mehrheit tatsächlich eine Schnitt-Stelle ist und keine Naht-Stelle. Es wird halt erst mal ein Schnitt gemacht, ein Punkt gesetzt hinter das Kapitel Kirche, und das war’s dann – bis Weihnachten, bis zur Trauung oder bis zur Beerdigung. Wie lassen sich Jugendliche nach dem Konfi-Unterricht für Gott begeistern? Was muss passieren, dass sie die Kirche nicht abhaken? Kniffelige Fragen sind das – und die Antworten erst! Aber wir haben uns natürlich nicht nur den Kopf zerbrochen. Das Highlight der Rüstzeit war eine „Best of Bunter Abend-Fete“, also die witzigsten Beiträge zu einem Bunten Abend, wie er bei keiner Konfi-Rüstzeit fehlen darf. Jeder von den 16 Pfarrern und 2 Pfarrerinnen hat einen solchen Beitrag mitgebracht. Und was soll ich sagen? Wenn Erwachsene noch einmal in die Rolle von Konfis schlüpfen, ist der Spaß mindestens genauso groß wie bei den 14jährigen. Für meine nächste Konfi-Rüstzeit (im Februar in Johanngeorgenstadt) habe ich jedenfalls jetzt einen Haufen frische Ideen, und ich freue mich schon, sie an den Konfis zu testen. Noch ganz voll von diesen Eindrücken erzählte ich später einem Bekannten von meiner Arbeit als Jugendpfarrer im Erzgebirge. Ich erzählte ihm von Jugendgottesdiensten, bei denen die Post abgeht, von Jugendlichen, die mitmachen, wenn es drauf ankommt und von einer Gegend, wo die Kirche im Dorf gelassen wird – und von etlichen doch auch noch besucht wird. Er war überrascht. Solche Töne aus dem Mund eines Pfarrers hört er anscheinend nicht oft – und das, obwohl er als Theologieprofessor mit vielen Pfarrern ins Gespräch kommt. Da wurde mir wieder einmal klar, was ich für ein Glückspilz bin, hier gelandet zu sein. Danke, Gott! Euer Johannes PS: Hier noch ein paar Bilder von der Jugendpfarrerrüstzeit:
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