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Geschrieben von: Jugendpfarrer Dr. Bartels - auch als RSS-Feed: |
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| Montag, den 31. Januar 2011 um 17:59 Uhr | |||
Getauft!
Die Entscheidung dazu hatte sie ja schon beim Glaubenskurs im Herbst getroffen. Wohl der eindrücklichste Abend des Kurses war der Frage gewidmet, warum Gott Leiden zulässt. Und dabei kamen dann auch etliche leidvolle Erfahrungen zur Sprache. Wie durch ein Wunder waren gerade an diesem Abend drei Leute aufgetaucht, die sonst nicht dabei waren, aber aus unterschiedlichen Gründen an eben diesem Abend dabei sein wollten. Sie kamen wie die Engel. Sie fanden trostreiche Worte und Gesten und trugen so wohl ganz entscheidend dazu bei, dass das Leid ausgesprochen und aufgefangen werden konnte. Es war eine Erfahrung mit Gott, wie man sie nicht alle Tage macht. Ich freue mich, dass dieser ganze Prozess am Ende dazu geführt hat, dass ich Grit Suhr taufen durfte. Jetzt wünsche ich ihr, dass sie weitere Erfahrungen mit Gott macht und mit ihm ihren Weg geht.
Mich hat mein Weg mit Gott vor kurzem wieder nach Bautzen-Schmochtitz geführt, wo die sächsischen hauptamtlichen Jugendmitarbeiter ihre jährliche Tagung hatten. Schmochtitz, das ist unter Jugendmitarbeitern schon fast eine Legende! Mit ca. 100 Teilnehmern ist das eine Riesen-Sache. Ökumenisch ist die Tagung auch noch. Das, was sonst oft nicht geht, dass evangelische und katholische Christen konstruktiv zusammen arbeiten – in Schmochtitz ist das seit 13 Jahren selbstverständlich. Die Vorträge zum Thema (Coaching und Mentoring) waren in diesem Jahr zwar nicht ganz so der Knüller wie in anderen Jahren, aber die Bibelarbeiten und die Workshops waren dafür umso besser. Am interessantesten für mich war der Workshop eines Fitnesstrainers, der uns gezeigt hat, wie man z.B. mit ganz simplen Übungen und ganz ohne Maschinen Rückenschmerzen loswerden oder am besten gleich vermeiden kann. Etwas wackelig, die Angelegenheit, besonders bei Knolli und mir. Irgendwie haben wir’s nicht so mit der Standfestigkeit. Praktisch wurde das Thema Coaching dann beim Kegeln. Anfangs landete etwa jede dritte meiner Kugeln im Seiten-Aus. Bis jemand das Elend nicht mehr mit ansehen konnte und mir einen Tipp gab: Du willst zu viel! Ich probierte es mit weniger Power und schob eine ruhigere Kugel – und siehe da: prompt war ich der erste, der alle Neune schaffte. Fand ich cool. Ansonsten gab es so ziemlich für jeden etwas: von der witzigen Bastelidee (Palmwedel) bis hin zu Kultsongs von Stoppok und dem anschließenden Tanz in den Morgen. Schön war’s wieder!
Vorigen Freitag ist in Aue die Veranstaltungsreihe „Liebe ist mehr...“ angelaufen. Immerhin etwa 60 Jugendliche kamen zu diesem ersten offenen Abend, an dem es um das Thema Sex ging. Überrascht war ich von der großen Offenheit der Jugendlichen. Als der Micha Zettel und Stifte austeilte, um Fragen zum Thema aufschreiben zu lassen, ging es tüchtig los mit dem Schreiben – und anschließend auch mit dem Diskutieren. Scheint ein wichtiges Thema zu sein. Aber das wussten wir ja schon. Deshalb haben wir dieses Thema ja mal angepackt.
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