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Geschrieben von: Jugendpfarrer Dr. Bartels - auch als RSS-Feed: |
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| Dienstag, den 28. Juni 2011 um 10:51 Uhr | |||
Krasse WegeEin Highlight jagt das andere in diesen Wochen! Der Juni begann mit dem Kirchentag in Dresden. Ein kleiner „Zwischen-Kirchentag“ sollte es werden im entkirchlichten Osten. Doch das Gegenteil war der Fall. Der Dresdner Kirchentag war ein Kirchentag der Rekorde. Schön war's. Fröhlich und bunt und lebendig und gelassen. Dresden, Gott und seine Kinder, sie alle haben sich von ihrer besten Seite gezeigt!
Als Arbeitsstelle Kinder-Jugend-Bildung hatten wir einen Stand beim Abend der Begegnung.Hunderte von Bonbons flogen durch die Luft, eins bei jedem Treffer auf das Katapult. Sogar die Gattin des Bundespräsidenten warf einen Ball! Hunderte von Holzkreuzen und -Herzen wurden gebastelt, Hunderte Nägel im Baumstamm versenkt, etc. Besonders habe ich mich gefreut, dass auch 15 Jugendliche dabei waren, die sich mit Gitarren, Liedern und provokanten Spruch-Bannern unters Volk gemischt und so dazu beigetragen haben, dass bei dem ganzen Kirchentagsrummel die Hauptsache nicht vergessen wurde, nämlich Gott. Hier ein Bericht von Georg Land: „Als wir nach einer etwas chaotischen Anreise in Dresden ankamen, haben sich einige gleich Schilder geschnappt mit Aufschriften wie "Wenn du stirbst, bevor du stirbst, dann stirbst du nicht mehr, wenn du stirbst.", "Schon viele Menschen wollten Gott sein, aber nur ein Gott wollte Mensch sein." oder "Gott nimmt nicht die Lasten, sondern stärkt die Schultern."Daraus entstanden tolle Gespräche und wir konnten viele neugierige Blicke erhaschen. Andere haben sich die Instrumente geschnappt, nicht weit von unserem Stand einen Baum zum Anlehnen gesucht (an dem leider auch ein paar viele Ameisen waren ), und dort Straßenmusik gemacht. Sofort fanden sich ca. 50 Leute um uns herum, die uns zuhörten. Eine Gruppe Jugendlicher aus dem hohen Norden stellte sich sogar mit zu uns und sang mit, während andere sich einfach auf die Straße setzten und lauschten. Zu "Alles was atmet" wurde dann sogar getanzt, da einige aus der Tanzgruppe von St. Nicolai dabei waren. Später dann sind wir mit Knolli zur Augustusbrücke getigert, wo wir auch ein freies Plätzchen fanden und das Spektakel vor dem Segen miterleben durften. Geschätzt 70.000 Menschen standen auf beiden Seiten der Elbe und auf den Brücken (Augustusbrücke und Marienbrücke), davon hatte der Großteil kleine Kerzen bekommen, die nun alle entzündet waren. Die Altstadtseite war rosa, die Neustadtseite grün angestrahlt, eben in den Kirchentagsfarben. Ein Chor sang live (!!) anfangs einen tiefen, durchgehenden Ton, der über große Lautsprecher überall zu hören war. Währenddessen schwammen tausende Kerzen die Elbe herunter. Letzten Endes war jeder von uns das erste Mal auf einem Kirchentag und wir haben wohl alle Blut geleckt und wollen 2013 vielleicht auch nach Hamburg, dann auch etwas länger.“
Am Samstag war ich dann mit einem Bus voller Konfis auf dem Kirchentag.Besonders gut kam die A-capella-Band Viva Voce, die Schreibox und der Trommel-Workshop. Am „Pfingstsamstag“ ging es weiter mit dem ökumenischen Jugendtag in Niederschlema zum Thema „Rettet den Weihnachtsmann!“Und ich kann euch beruhigen: der Weihnachtsmann ist gerettet. Ca. 70 Jugendliche haben das gleichnamige Geländespiel erfolgreich absolviert und damit alles klar gemacht. Weihnachten kann stattfinden. Nur bitte noch nicht gleich! Wir sehen uns, z.B. hier:1.-3.7. Familienrüstzeit im Kloster Wechselburg – es sind noch Plätze frei!
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), und dort Straßenmusik gemacht. Sofort fanden sich ca. 50 Leute um uns herum, die uns zuhörten. Eine Gruppe Jugendlicher aus dem hohen Norden stellte sich sogar mit zu uns und sang mit, während andere sich einfach auf die Straße setzten und lauschten. Zu "Alles was atmet" wurde dann sogar getanzt, da einige aus der Tanzgruppe von St. Nicolai dabei waren. Später dann sind wir mit Knolli zur Augustusbrücke getigert, wo wir auch ein freies Plätzchen fanden und das Spektakel vor dem Segen miterleben durften. Geschätzt 70.000 Menschen standen auf beiden Seiten der Elbe und auf den Brücken (Augustusbrücke und Marienbrücke), davon hatte der Großteil kleine Kerzen bekommen, die nun alle entzündet waren. Die Altstadtseite war rosa, die Neustadtseite grün angestrahlt, eben in den Kirchentagsfarben. Ein Chor sang live (!!) anfangs einen tiefen, durchgehenden Ton, der über große Lautsprecher überall zu hören war. Währenddessen schwammen tausende Kerzen die Elbe herunter. 














