Kirche Lößnitz - Affalter informiert: Aktuelle Infos Jugendpfarrers Blog JPs Blog - September 2011
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Geschrieben von: Jugendpfarrer Dr. Bartels - auch als RSS-Feed:JPs Blog als RSS-Feed   
Sonntag, den 28. August 2011 um 23:15 Uhr

Im Land der 1000 Kruzifixe


Wenn bei uns im Erzgebirge ein Kreuz am Wegesrand steht, gibt es dafür normalerweise einen traurigen Anlass. Viel zu viele solche Kreuze sind da aufgestellt, rings um Affalter zum Beispiel. Mit einem dieser Kreuze verbindet mich die Erinnerung an die traurige Beerdigung eines jugendlichen Unfallopfers.
Auch im Allgäu, wo wir im August im Urlaub waren, stehen viele Kreuze am Wegesrand. Doch die meisten von ihnen sind aus anderem Anlass errichtet worden.

Solche Wegekreuze, oder auf bayrisch „Marterl“, sind schlicht und einfach dazu da, Reisende oder Wandernde an Christus zu erinnern und zum Gebet einzuladen.

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Im Sommerurlaub haben mich zwei Kruzifixe besonders angesprochen. Das eine, ein noch ziemlich neues Exemplar, trug die Inschrift: „Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen.“ Daneben weideten die Kühe, gut versorgt durch Bergbauern, die ihren Kühen Namen geben wie Liesel, Rosele und Gemsle (so hießen drei der Kühe, über deren Stall wir unser Urlaubsquartier hatten). Das andere hat offensichtlich auch den Schnecken ganz gut gefallen. Jedenfalls ließen sie sich weder vom Stacheldraht noch von der Dornenkrone davon abhalten, beim Gekreuzigten Zuflucht zu suchen.

Ich finde es schön, wenn die Landschaft die Spuren des Glaubens trägt. Dazu gehören auch die vielen kleinen Dorfkirchen und die noch kleineren Bergkapellen. Viele sind fast immer geöffnet, so dass man jederzeit eintreten und Ruhe finden kann.
Fasziniert war ich auch von einem Trachten-Gottesdienst auf einem Berggipfel, bei dem unter anderem ein Alphorn-Ensemble geblasen hat. Ich habe schon überlegt, die Truppe für den nächsten Jugendgottesdienst zu engagieren. Aber ich nehme an, da werden die Fahrtkosten zu hoch. zwinkernd
Scheint ein fromme Gegend zu sein, das Allgäu! Kein Wunder, wenn man den ganzen Tag die Wunder der Schöpfung vor der Nase hat. Die spektakuläre Breitach-Klamm zum Beispiel, in der die Naturgewalt des Wassers allerdings nicht nur in sicherem Abstand zu bestaunen war, sondern, entfesselt in einem tosenden Gewitter, überraschte Touristen und begossene Pudel durchnässte.
Für mich war's trotzdem erholsam. Zum Glück, denn längst läuft wieder alles auf Hochtouren.

Der JUGO zum Beispiel. Sehr erfreulich: seit diesem Jahr steigen die Besucherzahlen. Seit Februar sind auch die Emporen wieder besetzt. Zum August-JUGO kamen über 400! Tobias Petzoldt, der den Blick von außen hat, hat schon recht: Es ist wirklich ein Geschenk, dass der JUGO in Aue konstant so gut besucht ist. Für mich am Schönsten war aber das Anliegen eines frisch verliebten Paares, das von Anfang mit Gott starten will und das sich im Anschluss an den Gottesdienst hat segnen lassen. Alles Gutes euch beiden!
Oder dann die Vorbereitungen für die Veranstaltungen in Lößnitz, mit Döhler & Scheufler und Hans-Peter-Royer. Apropos: Nicht verpassen! Sprich: Bitte meldet euch an, wenn ihr auch an den Seminaren teilnehmen wollt - was ich nur empfehlen kann. Weitere Infos auf www.jottge.de. 

Wir sehen uns, z.B. hier:

9.9. 19:30 Uhr Hospitalkirche Lößnitz - Offene Abende mit Döhler & Scheufler
10.9. ab 10:00 Uhr LKG Lößnitz - Bibel-Seminare mit Hans-Peter-Royer, Fackelträger International
10.9. 19:30 Uhr Hospitalkirche Lößnitz – Offener Abend mit Döhler & Scheufler und Hans-Peter-Royer
19.9. 18:30 Uhr LKG Aue – Vorbereitungstreffen für den Jugendtag Aue
24.9. 17:00 Uhr JG Neuwelt
25.9. 18:00 Uhr Aue St.-Nicolai JUGO

Euer Johannes

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Armut ist in der Stadt groß, aber die Faulheit viel größer.
(Martin Luther)
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