Kirche Lößnitz - Affalter informiert: Aktuelle Infos Jugendpfarrers Blog JPs Blog - Februar 2012
JPs Blog - Februar 2012 Drucken E-Mail
Geschrieben von: Jugendpfarrer Dr. Bartels - auch als RSS-Feed:JPs Blog als RSS-Feed   
Montag, den 30. Januar 2012 um 12:37 Uhr

Ski Heil!

Wenn der Winter nicht zu uns kommt, muss man dahin gehen, wo er sich versteckt hält. Nach Tellerhäuser zum Beispiel. Da war am 21. Januar Ski und Rodel gut... na ja, sagen wir: es war möglich. Traumzeiten waren auf dem eher feuchten Schnee nicht gerade zu erzielen und beim Rodeln brauchte man einen guten Anschieber – aber Spaß gemacht hat es trotzdem beim Wintersporttag. Wie heißt es so schön? Dabei sein ist alles.

Jugendliche und Superintendent Uhlig am Start

 

Beim Jugendgottesdienst gab es dann sogar Urkunden für die Bestplatzierten. Superintendent Uhlig bekam sogar eine Medaille für den ersten Platz (in seiner Alterklasse).
Aber das war beim JUGO natürlich nur eine Nebensache. In der Hauptsache ging es um die Freiheit der Christen. Frank Döhler fand dazu gute Worte und sehr anschauliche Vergleiche. Eine echte Entdeckung ist die Band „Hungry“ aus Schneeberg. Das geht richtig ab! Und man spürt, dass sie hinter dem stehen, was sie da rüber bringen. Die Stimmung in der vollen Nicolaikirche war jedenfalls riesig.

Wie in jedem Januar fand auch dieses Jahr in Bautzen-Schmochtitz die große ökumenische Hauptamtlichentagung der sächsischen Jugendmitarbeiter statt.

Das Thema: „Darf’s ein bisschen mehr sein? Nachhaltig leben zwischen Quantität und Qualität“. Nachhaltig leben, also so leben, dass wir nicht mehr Ressourcen verbrauchen als langfristig zur Verfügung stehen – das tun wir in Europa schon lange nicht mehr. Zurzeit verbraucht die Menschheit etwa das 1,2fache von dem, was unsere Erde hergibt. Der größte Teil davon wird natürlich von den Industrieländern verbraucht. Wer sich die Mühe macht und mithilfe von www.carbonfootprint.com oder ähnlichen Programmen seinen CO2-Fußabdruck ausrechnet, wird vielleicht feststellen, dass er sogar mehr als das Zweifache von dem verbraucht, was die Erde tragen kann. Ökologisch gesehen leben wir fast alle über unsere Verhältnisse. „Darf’s ein bisschen mehr sein?“ – das ist uns Fleisch und Blut übergegangen.
Höchste Zeit umzudenken und danach zu fragen, ob wir wirklich den Lebensstandard brauchen, den wir uns angewöhnt haben. Und dabei müssen wir wohl davon wegkommen zu meinen, das sei alles nur eine Frage der technischen Entwicklung. Ist es nicht. Elektroautos zum Beispiel verbrauchen nicht weniger Energie als Benziner und Diesel-Fahrzeuge, sondern mehr. Wir kommen nicht darum herum, uns zu beschränken.
„Mach halb lang!“ Die Hälfte der Flugreisen tut’s auch. Die Hälfte an Fleisch tut’s auch. Ein etwas kleinerer Hubraum, weniger Hochglanz, weniger Fahrten im fast leeren Auto, weniger Elektrogeräte im Dauer-(Standby-)Betrieb – vieles davon ist eigentlich kein Problem.
Denk dran: Es ist Gottes Schöpfung, die wir verbrauchen! Er hat sie uns anvertraut – nicht um sie zu zerstören, sondern um sie zu bewahren.

Jugendmitarbeiter bei der Hauptamtlichentagung in Schmochtitz

Mehr Fotos vom Wintersporttag in Tellerhäuser:

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Wir sehn uns – zum Beispiel hier:

1.2. 18:00 Uhr JG Aue-Zelle
4.2. 9:30 Uhr Mitarbeitertag in Lauter
9.2. 19:00 Uhr JG Bernsbach „Die Bibel – wirklich Gottes Wort?“
24.2. 20:00 Uhr Tee + Thema in der LKG Aue „Sich selbst erkennen mit dem Enneagramm“
26.2. 18:00 Uhr Aue-Nicolai JUGO

Macht’s gut!
Euer Johannes


 
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