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Geschrieben von: Gastautor   
Donnerstag, den 18. Februar 2010 um 17:51 Uhr

Die Bibel ist im Kino...

...zumindest ein Teil davon - Mose als Animationsfilm

Die biblische Geschichte von Mose, dem Auszug aus Ägypten und die Zehn Gebote ist als Zeichentrick in den Kinos. Technisch reicht der Animationsfilm vielleicht nicht an Disney und Co. heran, er kann aber trotzdem begeistern, vor allem Kinder. 

Mose und der brennende Busch - Foto: Farbfilm Verleih

Die Sehgewohnheiten heutiger Kinobesucher erwarten von Animationsfilmen mittlerweile eine Qualität, die sich mit der von Filmen aus dem Hause Pixar messen lassen können muss. Die Machart des Animationsfilmes "Die Zehn Gebote" - Start in den Kinos: 18. Februar - wirkt da vielleicht etwas antiquiert. Die Geschichte, die er erzählt, ist jedoch aktuell wie eh und je. Die Evangelische Kirche in Deutschland freut sich über einen Spielfilm, der heutigen Familien die Geschichte um Mose, Wunder und Gottvertrauen näherbringt.

Es ist eine der faszinierendsten Geschichten der Bibel, seit jeher bot sie Stoff für epochale Kinospielfilme. Der Film mit dem vollständigen deutschen Titel "Die Zehn Gebote – Mose und das Geheimnis der steinernen Tafeln" lief bereits im Oktober 2007 in den USA an. Namhafte Schauspieler versammelten sich hinter dem Mikrofon, um die Stimmen einzusprechen, darunter Ben Kingsley und Christian Slater. Der Regisseur Bill Boyce arbeitet bereits an einem weiteren Animationsfilm mit biblischem Thema, nämlich über die Arche Noahs, und wieder konnte er bekannte amerikanische Schauspieler für das Projekt gewinnen.

Der 85-minütige auf Deutsch synchronisierte Film kann ebenfalls mit Prominenz und schönen Stimmen aufwarten. Otto Sander ist der Erzähler, Ben Becker spricht Mose, Sky du Mont Gott, Sascha Hehn übernahm die Stimme Aarons, und Judy Winter die der Miriam, der Schwester Moses.

Die Medienarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland unterstützt den Film tatkräftig. Auch die Vorsitzende des EKD-Rates, Bischöfin Margot Käßmann, wirbt für den Film. Der Leiter des Referats für Medien und Publizistik bei der EKD, Udo Hahn (Hannover), lobt den Film als gute Gelegenheit für eine neue Annäherung an die Person Mose und an seine Bedeutung für Gläubige. "Glaubensüberzeugungen fallen nicht vom Himmel – es braucht dazu einen Anstoß, es braucht Menschen als Vorbilder und vieles andere mehr", sagte Hahn. "Ich verstehe diesen Animationsfilm als einen Beitrag zu diesem Prozess der Glaubens- und Wertevermittlung."

Der Film, der von der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft für Kinder ab 6 Jahren empfohlen wird, sei "ein Impuls zur Information – gerade auch für viele der Religion fernstehende Kinder und Familien", so Udo Hahn. 

 

Der Trailer:

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Quelle Artikel: Pro - das Christliche Medienmagazin - den ganzen Artikel finden Sie hier.
Quelle Foto und Trailer: Farbfilm Verleih.


 
Kurze und präzise Predigtkritik eines Siebenjährigen:
„Eine Predigt ist, wenn der Pastor vom Balkon schimpft!“
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