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| erster Gottesdienst |
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| Geschrieben von: Gastautor | |||
| Montag, den 20. September 2010 um 11:31 Uhr | |||
Türkei erlaubt ersten armenischen Gottesdiensttausende Christen feiern Zum ersten Mal seit dem türkischen Massenmord an den Armeniern im Ersten Weltkrieg haben armenische Christen im Osten der Türkei einen Gottesdienst gefeiert. Auf der Insel Aktamar versammelten sich die Gläubigen am Sonntag mit staatlicher Genehmigung des türkischen Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan. Weil in der Heilig-Kreuz-Kathedrale nur wenige Gottesdienstbesucher Platz fanden, mussten viele der 4.000 Menschen die Messe auf einer Leinwand verfolgen. Der türkische Ministerpräsident Erdoğan hatte die Feier erlaubt, um den Bemühungen zu einer Normalisierung des Verhältnisses zum Nachbarstaat Armenien einen neuen Impuls zu geben, schreibt die türkische Nachrichtenagentur "Anadolu". Noch vor zehn Jahren habe er sich nicht vorstellen können, dass in Aktamar solch ein Ereignis stattfinden könne, sagte Erzbischof Aram Ateshian, der geistliche Führer der armenischen Minderheit in der Türkei, der Zeitung "Hürriyet". Zu dem von ihm geleiteten Gottesdienst reisten zahlreiche Armenier in das Nachbarland. Auch deren türkische und amerikanische Landsleute nahmen an der Messe teil. Geste der Versöhnung?Die Region Van, in der die Inselkirche liegt, war bis zum Ersten Weltkrieg ein Zentrum der Armenier. Die Volksgruppe wurde durch die Massaker und Todesmärsche der Türken in der Region beinahe völlig ausgelöscht. Dadurch sind die Beziehungen zur Türkei schwer belastet. Während die Armenier die Opferzahlen mit 1,5 Millionen Menschen angeben, weist die Türkei diese Zahlen strikt zurück. Die Heilig-Kreuz-Kathedrale aus dem zehnten Jahrhundert war 2007 restauriert und in ein Museum umgewandelt worden. Künftig soll dort einmal im Jahr eine christliche Messe stattfinden dürfen, was als Geste der Versöhnung seitens der türkischen Regierung gewertet wird. Offizielle Vertreter der armenischen Kirche nahmen nicht an der Feierlichkeit teil. Im August hatte Erdoğans Regierung bereits die Erlaubnis für einen griechisch-orthodoxe Gottesdienst in einer Klosterruine in Nordostanatolien gegeben. (pro) Quelle Artikel: Pro - das Christliche Medienmagazin - den ganzen Artikel finden Sie hier.
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