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Sankt-Johannis-Kirche |
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Geschrieben von: Sören Wittstock
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Montag, den 07. September 2009 um 00:00 Uhr |
Stadtkirche der Bergstadt Lößnitz
Die Evangelisch-Lutherische St.-Johanniskirche in Lößnitz im Erzgebirge ist einer der größten klassizistischen Sakralbauten Sachsens, die größte, klassizistische Kirche des Erzgebirges. Sie wurde im Jahre 1826 geweiht und ist damit eine der letzten erbauten großen Stadtkirchen des Erzgebirges. Sie ist Wahrzeichen der Stadt und Hauptkirche der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde.
Die Geschichte der Lößnitzer Kirche, insbesondere ihrer Vorgängerbauten liegt weitestgehend im Dunkeln. Selbst Pfarrer und Chronist Magister Oesfeld konnte nur mutmaßen, und spricht von einer Missionskapelle, die Johannes dem Täufer geweiht gewesen sein sollte. Daher trägt die Stadtkirche auch seinen Namen.
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Orgel der St. Johanniskirche |
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Geschrieben von: Gastautor
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Donnerstag, den 24. Dezember 2009 um 00:00 Uhr |
Jehmlich-Orgel der St. Johanniskirche Lößnitz Die im Jahre 1826 eingeweihte Lößnitzer St. Johanniskirche erhielt mit ihrer Orgel, die von Orgelbaumeister Christian Gottlob Steinmüller aus Grünhain erbaut wurde und 32 Register besaß, schon ein recht beachtliches Werk.
Leider waren schon nach reichlich 70 Jahren einige Register unbrauchbar geworden. Da diese Orgel auch als nicht ausreichend für den großen Kirchenraum empfunden wurde, entschloss man sich eine neue Orgel anzuschaffen. Die Voraussetzung dafür hatte man schon 1886 durch die Vergrößerung des Orgelchores geschaffen. Bei diesem Umbau mussten im Eingangsbereich des Mittelschiffes zwei weitere Säulen eingestellt werden. Den Auftrag für den Orgelneubau erhielt die Firma Gebrüder Jehmlich, Hoforgelbauer in Dresden. |
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Kirche Alberoda |
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Geschrieben von: Gastautor
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Freitag, den 13. November 2009 um 14:19 Uhr |
Kirche in Alberoda
Seit Jahrhunderten ist Alberoda nach Lößnitz "eingepfarrt", wie es im schönsten Kirchendeutsch heißt.
Das änderte sich auch 1929 nicht, als das selbständige Dorf Alberoda nach Aue politisch eingemeindet wurde. Seit dem 28.10.1951 besitzt Alberoda eine eigene Kirche. Ursprünglich aus Barackenteilen aufgebaut, ist daraus im Laufe der Jahre ein massives Kirchlein mit modernem Anbau entstanden, in welchem sich die Gemeinde zum Gottesdienst versammelt und verschiedene Kreise lebendig sind. Elisabeth und Wilfried Meinhold |
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Ev.-Luth. Kirche Affalter |
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Geschrieben von: Sören Wittstock
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Montag, den 18. Mai 2009 um 15:09 Uhr |
Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Affalter
Im Jahre 1913 begann man in der Ortschaft Affalter mit Überlegungen, ob nicht eine eigene Kirche und ein eigener Friedhof sinnvoll sei. Der sechs Jahre darauf gegründete Friedhofsverein machte sich zur Aufgabe für den Ort einen Gottesacker anzulegen, mitsamt einer kleinen Kapelle. Noch einmal 10 Jahre später folgte am 1. September 1929 um 18 Uhr die Grundsteinlegung.
Geplant war eine kleine Kirche mit einem Turm auf der Eingangsseite. Von den Baubehörden wurde allerdings die Auflage erteilt Wohnraum zu schaffen, so wurde der Bauplan geändert, der Dachboden zur Wohnung umgebaut und für die Glocken ein kleiner Turm in der Dachmitte gebaut.
Keine zwei Jahre später, am 4. Januar 1931 weihte man Friedhof und Kapelle feierlich ein. Damit waren die Voraussetzungen für eine eigenständige Gemeinde erbracht und ab dem 1. April 1938 wurden Affalter und Streitwald aus Lößnitz ausgepfarrt und wurden die Kirchgemeinde Affalter im Erzgebirge.
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Hospitalkirche |
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Geschrieben von: Sören Wittstock
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Samstag, den 02. Mai 2009 um 12:28 Uhr |
Die Hospitalkirche Sankt-Georg
In einer Urkunde, die bereits vom 15. September 1286 stammt wird das Lößnitzer Hospital als eine Einrichtung für alte, arme Bürger beschrieben. Das Hospital finanzierte sich aus den Pachteinnahmen und Zinsen der Liegenschaften und der dazugehörigen Bauernhöfe. Magister Oesfeld berichtete über 20 Kühe im Stall des Hospitals.
Im Jahre 1319 wird die zum Hospital gehörende Andachtsstätte als Kapelle mit dem Namen St. Georg bezeichnet. Die Kapelle wurde anfangs des 18. Jahrhunderts so baufällig, daß man sie abriß und am 8. Juni 1712 den Grundstein für eine neue, barocke Hospitalkirche legte, deren Bau am 6. September 1714 vollendet wurde.
Ab dem 10. Dezember 1806, dem Tag des großen Lößnitzer Stadtbrandes, wurde die Hospitalkirche zur Stadtkirche, da die St. Johanniskirche den Flammen zum Opfer fiel.
Zu Pfingsten 1848 wurde die Hospitalkirche ebenfalls Opfer der Flammen. Eine Brandstiftung am Obergraben fraß sich bis zur Kirche durch.
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