Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Lößnitz - Affalter - Kirche informiert

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Geschrieben von: Sören Wittstock   
Montag, den 07. September 2009 um 00:00 Uhr

Stadtkirche der Bergstadt Lößnitz

Die Evangelisch-Lutherische St.-Johanniskirche in Lößnitz im Erzgebirge ist einer der größten klassizistischen Sakralbauten Sachsens, die größte klassizistische Kirche des Erzgebirges. Sie wurde im Jahre 1826 geweiht und ist damit eine der letzten erbauten großen Stadtkirchen des Erzgebirges. Sie ist Wahrzeichen der Stadt und Hauptkirche der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde.

Turmspitze der St. Johanniskirche im Sonnenuntergang

Die Turmspitze der St. Johanniskirche bei Sonnenuntergang.

Turm der St. Johanniskirche in Lößnitz

Blick auf den Turm aus östlicher Richtung 

 Altarraum der St. Johanniskirche in Lößnitz

halbrunder Altarraum

Eingangsseite der Lößnitzer Kirche mit Orgel

Eingangsseite mit Orgelempore 

Die Stadtkirche in Lößnitz mit Festbeleuchtung - Blick vom Pfefferberg.

Die Südseite der St. Johanniskirche bei Nacht mit Festbeleuchtung des Bronzeglockenspiels.

Am 10. Dezember 2009 machte der Adventskalender der TU-Chemnitz die St. Johanniskirche zum Inhalt eines Türchens. Den Beitrag der TU-Wichtel finden Sie hier.

Die drei Läuteglocken von Lößnitz.

Die drei Eisenhartgussglocken der St. Johanniskirche.

Seit dem 8. Februar 2010 schweigen nun alle Läuteglocken der St. Johanniskirche. Mehr dazu erfahren Sie in unserer Rubrik "Neue Glocken".

 

Bronzeglockenspiel

Die Turmlaterne beherbergt eines der ältesten Bronzeglockenspiele Deutschlands, bestehend aus 23 Glocken aus der Gießerei Schilling in Appolda. Eigentümer des Glockenspiels ist die Bergstadt Lößnitz. Gewartet und betreut wird das Glockenspiel vom "Verein Lößnitzer Bronze-Glockenspiel e.V.".

Turmlaterne mit Glockenspiel Lößnitz

Das Lößnitzer Bronzeglockenspiel vom Rathaus aus gesehen.

Lößnitz - Bronzeglockenspiel

Ein Blick von unten auf die historische Anlenkmechanik, die Seilzüge und einen Teil der Glocken.

Christianskirche in Hamburg-Ottensen (Bild vonPodracerHH unter GNU FDL)Älter als das Bronzeglockenspiel in Lößnitz ist nur noch das Carillon der Christianskirche in Hamburg-Ottensen. Es besteht aus 42 Glocken und stammt aus dem Jahre 1938. Unser Glockenspiel hat viele Gemeinsamkeiten mit dem in Hamburg.

  • Auch diese Glocken stammen aus der Gießerei Schilling in Appolda.
  • Auch dort spielte Glockenspielmeister Wilhelm Bender.
  • Auch sie haben die Nazi-Zeit überstanden.

Glockenlager in Hamburg-Veddel (Bild aus dem Bundesarchiv unter GNU FDL)Ein paar wesentliche, historische Fakten unterscheiden sich allerdings:

  • Die Glocken des Lößnitzer Bronzeglockenspiels wurden im Zweiten Weltkrieg nicht abgebaut und auf den Glockenfriedhof (die "Reichsmetallreserve") in Hamburg verbracht. Damit ist das Lößnitzer Bronzeglockenspiel, das älteste noch im Originalzustand montierte Bronzeglockenspiel Deutschlands. Lediglich verschlissene Befestigungselemente und andere Kleinteile, sowie ein Tragbalken wurden erneuert.
  • Es sind noch alle Glocken des Originals vorhanden. Das Hamburger Carillon büßte bei den Transporten nach Hamburg-Veddel 1943 und zurück nach Ottensen 1947 eine Glocke durch einen Sturzschaden ein. Sie wurde nachgegossen. Damit ist das Lößnitzer Glockenspiel das älteste, funktionstüchtige Bronzeglockenspiel Deutschlands, das noch alle ursprünglichen Glocken besitzt.
  • Das Carillon der Christianskirche in Hamburg hatte keine Spielautomatik. Das Lößnitzer Bronzeglockenspiel ist das einzige weltweit, das von Anfang an mit einer Rollenspielautomatik ausgerüstet war. Diese stammt von der Firma M.Welte & Söhne.
Die Fabrik der Firma Welte & Söhne in Freiburg.
M.Welte & Söhne - Fabrik in Freiburg i. Br.

Im Jahr 2009 feierten wir in Lößnitz 70 Jahre Bronzeglockenspiel. Einen Rückblick auf die Feier erhalten Sie hier.

Am 9. September erschien im Onlineangebot der Freien Presse ein Artikel zum Jubiläum des Glockenspiels.
Noch mehr Details über das Glockenspiel bietet der Bronzeglockenspielverein auf seiner Webseite

 Bronzeglockenspiel - von der Mittelschule in Lößnitz aus gesehen

Das Glockenspiel bei Nacht, von der Mittelschule aus gesehen.


 

Hinweis

Alle Sechstklässler aufgepaßt! Nach den Ferien beginnt ein neuer Konfijahrgang.
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Es sind immer mehr
Hörbeiträge verfügbar.
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Mehr als 40 Beiträge mit
Audio/Video sind online.
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Für das
Erzgebirgische Sängerfest

mit Simon Halsey am 11. September um 20.00 Uhr in Lößnitz sind noch Karten zu haben.

Musikfest Erzgebirge - Lößnitz

Die beiden ersten Emporen und die Orgelempore sind bereits ausverkauft.

Gesucht . . .

Der Einsendeschluss ist der 2. August!

Anmeldung



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