| Konfirmanden |
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| Geschrieben von: Sören Wittstock | |||
| Donnerstag, den 10. September 2009 um 00:00 Uhr | |||
Konfirmanden - oder die die es werden wollen
Bevor man etwas bestätigen kann, und dazugehören darf, muss man natürlich erstmal etwas wissen. Nämlich um was es da geht bei der Kirche, was also die Grundlagen des christlichen Glaubens sind, wer Gott, Jesus und der Heilige Geist sind. Wozu Glaubensbekenntnisse da sind und wie das Wichtigste lautet, lernt man da auch. Oder was hat dieser Jesus da eigentlich auf dem Berg gepredigt? Und wie ist das zur Grundlage unserer ganzen Gesellschaftsordnung geworden? Was hat es mit dem Gründonnerstag auf sich und wie heißt die letzte Mahlzeit, die Jesus bekommen hat? Wer das nicht weiß, kann es im "Konfiunterricht" lernen. "Unterricht" klingt zwar für Schüler recht abschreckend, aber es geht locker zu. Das kann man auch daran erkennen, das der Lehrer im T-Shirt hiersitzt, obwohl die traditionelle Arbeitskleidung eines Gelehrten ein Talar ist. Der Konfiunterricht geht über zwei Jahre und findet einmal wöchentlich statt. Daher gibt es natürlich auch zwei Jahrgänge, die jüngeren und die älteren oder die Vorkonfirmanden und die Konfirmanden. Als ich zu Gast war, hatten die Jüngeren "Kirchenrallye". Natürlich nicht im Gemeindesaal sondern in der St. Johanniskirche. Es ging darum ein reichliches Dutzend Fragen zu beantworten. Wie heißt eigentlich die Gemeinde? Wie heißt der Tisch da vorne? Wieviele Sitzreihen gibt es in der Kirche? Wie heißt das Ding, was so viel Getöse im Gottesdienst macht und wie viele Pfeifen hat es? - Das kann man kaum aus dem "Sitzen" oder "Stehgreif" beantworten, da muss rumgelaufen und gezählt werden. Zum Glück gibt es die ein oder andere Infotafel, auf der so manche Antwort steht. ![]() Kirchenrallye - erstmal die Fragen angucken und Aufgaben verteilen...
![]() Wie heißt das Becken? - Vielleicht steht's auf dem Deckel?
Die älteren hatten etwas trockeneren Stoff. Sie fanden heute Gottes Spuren und die waren ja unübersehbar. Aber man merkt, es geht langsam auf die Abschlussprüfungen zu. Das Apostolische Glaubensbekenntnis und der Psalm 23 sollten so langsam sitzen. Zum Abschluss betet man nach dem "Unterrichtsstoff" noch das Vaterunser und dann geht's ab nach Hause. In einem Gottesdienst werden die neuen Konfirmanden der Gemeinde in einem Gottesdienst offiziell vorgestellt.
Ja was machen die Konfis denn da?
Wie kommen wir über den Graben der Sünde zu Gott? Mit Krücken wie "Nett sein", "Spenden", "Gutes tun" geht es nicht wirklich - höchstens mit Hilfe von anderen. Das Problem ist nur: vor Gott steht jeder Mensch allein, ohne Fürsprecher, ohne großen Bruder, ohne beste Freundin. Das heißt: nicht ganz! Einen Helfer gibt es, und das ist Jesus, dessen Kreuz die Verbindung zu Gott wiederherstellt. Mit dem Kreuz geht es dann auch ohne die Hilfe anderer zu Gott. Wer im Konfi-Unterricht über das Kreuz balanciert ist, wird diese Lektion vielleicht nicht gleich wieder vergessen. Konfis unterwegsKonfis bleiben natürlich nicht nur daheim, oder treffen sich im Gemeindesaal, nein, es zieht sie auch in die Ferne - zur Konfirüstzeit. Jeder Konfirmandenjahrgang fährt auf eine Rüstzeit, oder Freizeit, zu einem speziellen Thema. Im Jahr 2010 ging es nach Neuhausen. Was die Konfis da erlebten erfahren Sie im Konfirüstzeitbeitrag. KonfirmationDer große Tag kommt für jeden Konfijahrgang - in Lößnitz am Palmsonntag. Was zum Konfirmationsgottesdienst passiert steht im Rückblick auf die Konfirmation 2010. Selber Konfi werden?Kein Problem. Das Pfarramt hilft weiter. Reinschneien, anrufen, oder emailen. ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) - oder direkt bei Pfarrer Bartels ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) Niemand verachte dich wegen deiner Jugend; du aber sei den Gläubigen ein Vorbild im Wort, im Wandel, in der Liebe, im Glauben, in der Reinheit. (1.Timotheus 4,12)
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Durch die Konfirmation, bzw. die Taufe als Erwachsener wird man in die Kirche, also die Gemeinschaft der Gläubigen, aufgenommen. Konfirmation kommt ja aus dem lateinischen (



















